Alice In Chains BLACK GIVES WAY TO BLUE Rock 7 / 7 EMI (11 Songs / 54:11 Min.)
Streichen wir vorweg gleich mal einen Begriff: „Grunge“. Welche Szene Alice In Chains und beispielsweise Nirvana – sprich: Heavy Rock und Punk – vereinen möchte, führt sich partiell selbst ad absurdum. Orientieren wir uns also lieber an dem, was Alice In Chains immer waren und – angesichts ihres unfassbaren Comeback-Albums BLACK GIVES WAY TO BLUE – anscheinend auch immer sein werden: eine zeitlos gute, klassisch inspirierte Rock-Band.
Als die METAL HAMMER-Redaktion vor ein paar Jahren zum ersten Auftritt mit ihrem neuen Sänger William DuVall in Richtung Rock am Ring-Hauptbühne trottete, war die Stimmung in Moll getaucht. Nicht nur aus Ehrfurcht vor dem 2002 an einem Drogenmix verstorbenen Original-Frontmann Layne Staley, sondern aus Angst davor, der Selbstdemontage einer Jugendliebe beizuwohnen. Eine Stunde später lagen wir uns in den Armen, sangen jede Textzeile der alten Hits mit und mussten unsere Kinnladen ebenso einsammeln wie unsere Vorurteile. William DuVall hatte jede verdammte Note so getroffen wie die Musikwelt das von seinem Vorgänger kannte – wenn man ehrlich ist, sogar besser als Layne in seinem drogenverhangenen Endstadium.
Umso größer war danach die Erwartungshaltung an das Comeback-Album. Würden Alice In Chains noch einmal derart leidenschaftliche Momente wie auf FACELIFT (1990) und DIRT (1992) entfachen können? Die Antwort heißt BLACK GIVES WAY TO BLUE und besitzt alles, wirklich verdammt noch mal alles, was diese Band Anfang der Neunziger so unvergleichlich machte (und was man auf dem letzten regulären Studiowerk ALICE IN CHAINS von 1995 vermisste): Die sehnsuchtsvollen Riffs von Jerry Cantrell, die unbegreifliche Weite der Gesangslinien, den Mix aus düster-druckvollem Metal der Marke Black Sabbath und alternativ angehauchten Unplugged-Songs. Dazu hat ihnen Nick Raskulinecz (unter anderem Foo Fighters) einen Sound verpasst, der jedes Detail hörbar macht: hart, aber lebendig; transparent, aber druckvoll.
So muss eine Rockplatte klingen! Aus diesem Stoff knüpfen Schlagzeuger Sean Kinney und Bassist Mike Inez ihren wohl bekannten, engmaschigen Rhythmusteppich, auf dem sich Gitarrist und Haupt-Songwriter Jerry Cantrell mal vehement (‘Check My Brain’, ‘A Looking In View’), melancholisch-melodiös (‘All Secrets Known’, ‘Take Her Out’, ‘Private Hell’), hintergründig aggressiv (‘Last Of My Kind’, ‘Acid Bubble’) oder hard-rockig (‘Lesson Learned’) austobt. Wer sich vor allem als Fan der Unplugged-Scheiben SAP (1992) und JAR OF FLIES (1994) sieht, dürfte zu ‘When The Sun Rose Again’, ‘Your Decision’ und dem Layne Staley gewidmeten, wunderschönen Titel-Song (das Piano stammt von Elton John) feucht-fröhliche Augen bekommen.
Kommen wir zur größten Unbekannten im Line-up: Dass man zeitweilig vergisst, dass da eben nicht mehr Layne Staley singt, sondern sich in der Stimme von William DuVall verliert, ist vielleicht das größte Lob, das man dem neuen Mann am Mikro machen kann. In manchen ruhigeren Passagen merkt man die stimmlichen Unterschiede: DuVall hat eigentlich eine „normalere“ Tonart als sein Vorgänger. Dass er sich nun voll in den Dienst der Band stellt und im Duett mit Cantrell die berühmten Gesangslinien vergangener Zeiten „klont“, stört kein bisschen – die Emotionen, die DuVall in die Songs legt, erzeugen Gänsehautmomente und den „alten“, originalen Alice In Chains-Vibe.
BLACK GIVES WAY TO BLUE zeigt eindrucksvoll: Alice In Chains haben nichts von ihrer Relevanz eingebüßt – schön, dass sie wieder da sind. Von wie vielen Comebacks der letzten Jahre kann man das guten Gewissens behaupten? Und, meine Damen und Herren – das hier ist nicht nur das Album des Monats, das ist das Album des Jahres!
Matthias Weckmann
Kommentare der Redaktion
Wenn eine Band 14 Jahre lang kein Album auf den Markt bringt, ist sie in den meisten Fällen nicht mehr relevant – oder sie heißen Alice in Chains und veröffentlichen mit BLACK GIVES WAY TO das Comeback des Jahres. Nach dem Tod von Sänger Layne Staley hat niemand mehr an die Seattle-Veteranen geglaubt, doch mit William DuVall am Mikro zeigen Alice in Chains aufs Neue, was keiner besser als sie kann: Charakter und Charisma in Musik umzuwandeln. Unglaublich, aber wahr – und wundervoll zugleich. Thorsten Zahn (7 Punkte)
Comeback-Alben sind ja per se eine zwiespältige Sache, und im Fall von Alice In Chains doppelt kompliziert. Layne Staley am Mikro zu ersetzen, ist unmöglich. Doch was William DuVall auf BLACK GIVES WAY TO BLUE leistet, grenzt an eine Sensation. Er ist feinfühlig genug, nicht zu kopieren, setzt seine grandiose Stimme aber dennoch punktgenau in Szene. Etwas Besseres hätte Jerry Cantrell und seiner Truppe nicht passieren können. Petra Schurer (6 Punkte)
Die schon immer klassischste Band der Seattle-Szene trumpft mit einem Comeback auf, dass Reißbrett-Reunion-Hypes ad absurdum führt. Alice In Chains gelingt das schwierigste Kunststück – der Sängerwechsel – deshalb so mühelos, weil Jerry Cantrells Zweitstimme damals wie heute schon die halbe Miete ist und DuVall, ohne dessen Gesangs-Glanzleistung zu schmälern, eben nicht allein auf weiter Flur steht. Dazu eine saftige Produktion (das Comeback hörbarer Basslinien) sowie großartiges Songwriting. Eine einmalige Band – zum zweiten mal. Frank Thießies (7 Punkte)
Ich habe mich schon immer gefragt, warum Alice In Chains in die Grunge-Schublade gesteckt wurden. Für die Vermarktung der Alben war es sicher gut, trotzdem haben mich nicht wenige Riffs und der Gesang auch an Bands wie Confessor erinnert und damit an handfesten Metal mit Prog- und Doom-Schlagseite. Mal abgesehen von den großartigen Songs, die Cantrell geschrieben hat: DuVall ist einfach nur der Hammer. Man darf Layne Staley vermissen – muss es aber nicht: perfekt! Christian Hector (7 Punkte)
Vor diesem Album hatte ich als eherner Alice In Chains-Fan wirklich Angst. Doch anstatt das Erbe der Grunge-Ikonen zu zerstören, zeigt es eine intensive Weiterführung und Erneuerung des Band-Sounds, der sowohl neue Türen öffnet, wie auch alte Tugenden pflegt und ganz knapp an der Höchstnote schrammt. Leider kein neues DIRT, aber zum Glück eben auch kein lauer Aufguss. Tobias Gerber (6 Punkte)
Ganz ehrlich: Auf ein neues Alice In Chains-Album habe ich nicht wirklich gewartet. Schon gar nicht auf Platz eins des Soundchecks. Aber andererseits kann man sich dem Charme von BLACK GIVES WAY TO BLUE kaum entziehen: sehr Neunziger-retro, im besten Sinn unspektakulär, weil konzentriert auf schöne Songs und nachdenkliche Melancholie, wie ein (aller)letzter Seufzer des Grunge. Creed dürfen sich jetzt bitte sofort wieder auflösen. Robert Müller (5 Punkte)
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Bereits geschriebene Kommentare:
Von:welchboyDatum:01.04.10 Kommentar: komisch, warum manche bands nur aufgrund der band geschichte mit einem schrott album so hoch gejubelt werden. versteht mich nicht falsch, ich höre alle metal/rock spielarten. aber das hier ist eher lahme alternative rock musik.
Von:PanznPeziDatum:20.10.09 Kommentar: 1. hab ich nie gesagt dass PL und HIM nichts mit Metal zu tun haben, lediglich nur dass Alice in Chains mehr mit Metal zu tun haben als die beiden
und
2. hab ich HIM nicht mit PL verlichen nur im gleichen Satz erwähnt.... ihr solltet lieber mal genauer lesen als gleich auf alle los zu gehen ;)
interessiert kein Schwein wie der Typ heißt, gibt Milliarden bessere Sänger als Ville Valo
Von:RichiDatum:18.10.09 Kommentar: HIM mit PL zu vergleichen ist einfach peinlich weil HIM fast Rock ist. Übrigens mein ich nur, dass Rockmusik nicht in den Metal- Hammer gehört, weil es dafür andere zeitschriften wie denRockHard gibt. Und PL is kein Gothic mehr das is schon viel mehr Dark. Und nein ich schminkt mich nich wie der HIM(der heißt übrigens Ville Valo).
Von:PanznPeziDatum:16.10.09 Kommentar: Paradise Lost war damals als Death Metal Band schon nicht der Bringer, und Goth is sowieso Schwuchtel Muke, von dem her geht mir das auch am Sack vorbei.......und Alice in Chains RULEZ!!!!
Von:FloDatum:16.10.09 Kommentar: Alice in Chains legen mit ihrem neuen Album die Messlatte der guten Musik sehr weit hoch. Da ist es egal,ob irgendwelche Doomer oder Deather ihr neustes werk auf den markt bringen.Deshalb ist BLACK GIVES WAY TO BLUE von Alice in Chains,die seit 14 jahren kein Album mehr rausgebracht haben,ein verdienter Soundtracksieger.
Okay,ich gebe zu ,dass Album als "Album des Jahres" zu bezeichnen ist in der Tat ein bißchen übertrieben.
Von:@PanznPezi Datum:16.10.09 Kommentar: HIM und Paradise Lost haben nicht mit Metal zu tun?
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Fachkenntniss!
Von:allroundmanDatum:15.10.09 Kommentar: die neue paradise lost ist nicht schlecht, jedoch fehlen hits, wie the last time, once solemn, usw...
an drconian times kann das neue album nicht im gerinsgten anstinken!
vielleicht ist das die antwort..??
aber jedenfalls besser als die neue aic..
finde ich!
was??? PL machetn musik wie HIM??? putz mal deine ohren aus!!!
Von:PanznPeziDatum:14.10.09 Kommentar: @Richi
also ich hör Alice in Chains, Mötley Crue und Europe, die haben sicher mehr mit Metal zu tun als HIM oder Paradise Lost
Von:@ RichiDatum:13.10.09 Kommentar: Lieber Richi,
AIC und Motley Crue sprechen durchaus Metal Hammer Leser an. Super tolle Bands.
PL haben vor ein paar Jahren ja so ähnliche Musik gemacht wie HIM. Kleine Frage an den Richi: Schminkst Du Dich auch genau so wie der HIM?
Von:EnnoDatum:13.10.09 Kommentar: @ Richi
Klar die neu PL ist eine tolle Scheibe. Aber eine derart intensive Atmosphäre wie AiC können und konnten sie nie aufbauen. Früher wie heute nicht. Und einen Vergleich Alice In Chains - Europe - Mötley Crew anzustellen, also bitte.
Von:RichiDatum:12.10.09 Kommentar: Wie, bitte schön, kann ein Album von einer Rockband in einem Metal-Magazin gegen das neue Meisterwerk von Paradise Lost gewinnen ??? Startet mal bitte eine Umfrage, wer von Eurer werten Leserschaft ernsthaft Alice in Chains oder Europe oder Motley Crew hört. Mit solchem Zeug braucht Ihr Euch nicht zu befassen. Dafür lieber Paradise Lost laut und oft hören. Geiler Finsterling mit viel Gewüte und Geballer !!!
Von:DennisDatum:11.10.09 Kommentar: Geil. Gestern kam das Album endlich bei mir an. Als Vinyl. Und da liegt die CD-Version gleich kostenlos mit bei.
Seither läuft die Scheibe bei mir dauernd durch. Eine traumhafte Platte.
AIC ich danke Euch!!!
Von:ALICE IN CHAINSDatum:11.10.09 Kommentar: Wie kann man denn Megadeth
und A.I.C. vergleichen ???
Son Quatsch !
Die A.I.C. Platte isn Hammer
und selbst wenn ich alle Richtungen im Rock und Metal
höre wünsche ich mir mehr
GRUNGE ! Jawohl ! ich trau es
mir es zu sagen ! GRUNGE !
Von:allroundmanDatum:10.10.09 Kommentar: wie kommt ihr jetzt auf ENDGAME von MEGADETH?
Hm .. ? seis drum..
also das beste werk seit RUST IN PEACE???????
finde ich nicht! ein billiger abklatsch seit RUST IN PEACE!
es sind keine ohrwürmer vorhaden, und ENDGAME wirkt kühl auf mich!
jaja dave mustdane kann nicht singen... nun, das ist halt man MEGADETH!!! so wie es bei anderesn bands eben auch typisch ist ....
noch mal zu alice in chains, auch wenn mir das album nicht gefällt, aber ich finde es ein typisches alice in chains album das mich nicht von hocker haut!
und noch mal zu megadeth: the system has failed war ein geniales album! das album danan (wie es auch immer hiess) hatte ein saugeiles plattencover, mehr auch nicht,....
Von:OceanicDatum:10.10.09 Kommentar: @ Joey:
"Endgame" ist mit Sicherheit ein geniales Werk; seit "Rust In Peace" das stärkste Megadeath - Album...
..doch leider können Mustaines Qualitäten als Vocalist (was je nach Song, mehr oder minder nervt), nicht annähernd neben seinen sonstigen künstlerischen Fähigkeiten und Ambitionen bestehen.
Auf jeden Fall hat "Endgame" sentimentalen Wert. Immerhin wurden in den letzten Jahren wohl seltenst solche Trash - Granaten auf die geneigte Zuhörerschaft abgefeuert.
Das macht "Endgame" auf jeden Fall zu einem "wertvollen" Album - weshalb mir Deine (subjektive) Euphorie angebracht erscheint. ;o)
Von mir würde "Endgame" 6 Punkte bekommen - mit einem Sänger, der dem restlichen musikalischen Umfeld gerecht würde, sogar klare
7 Punkte.
Von:SalvatoreDatum:09.10.09 Kommentar: Ich finde eines der besten alben von Alice in Chains
Von:JoeyDatum:09.10.09 Kommentar: Album des Jahres?
Muahaha..Metal Hammer konnte man seit der Grungewelle schon nimmer ganz ernst nehmen.
Seit der damaligen Bewertung von Kreator - Rene der Wal hab ich mir kein MH mehr gekauft.
War dank euch der schlimmste Fehlkauf meines Lebens. Hätte höchstes 2 Punkte verdient, bei euch Album des Monats.
Und das neue Album von AiC ist nice...gute 8-9/10 Punkte aber weder Album des Monats und schon gar nicht des Jahres.
Dagegen ist die Endgame von Megadeth Album des Jahrzehnts...
Von:NihilDatum:08.10.09 Kommentar: Nach diesem Album dürfen sich alle Creed und Puddle of Mud und sonstige Nickelback-Truppen einfach mal in den Tiefen Abgrund schämen....
Von:RaskoDatum:06.10.09 Kommentar: Unglaublich was AiC da für ein Hammeralbum rausgehauen hat!
Gänsehaut pur - nur geil!!!!!!
Von:ChrisDatum:04.10.09 Kommentar: bereits als ich die ersten veröffentlichten songs gehört habe , dachte ich : das album wird der hammer.
als ich dann das komplette album gehört hab , habe ich für eine knappe stunde die luft angehalten.
eine solche gänsehaut hatte ich bisher nur selten gehabt. Wahnsinn , das album
Von:MaddyDatum:04.10.09 Kommentar: @Glenn Quagmire
du hast recht, AIC waren vor audioslave, korn und shinedown da, aber das neue album von AIC war es nicht, du LEUCHTE...
außerdem vergleiche ich AIC nicht mit den drei bands, sondern habe mir einen song angehört und die drei bands kamen mir in den sinn. korn deshalb, weil an manchen stellen der gesang sich anhört wie jonathan davis seiner.
DAS ist MEINE meinung. ich find das lied blöd.. ich habe es mir angehört und ein urteil darüber gesprochen.
das mit den deathmetal siegern ist eig egal, ich habe mich nur darüber aufgeregt, das schon lange keiner gewonnen hat, der mir wirklich gut gefällt.
Diese ganzen Schubladen dienen höchstens der Umschreibung, damit man überhaupt einen Anhaltspunkt besitzt, um die Musik einer speziellen Band erklären zu können - aber bestimmt nicht dafür, diese dort unausweichlich einzuzementieren.
Hat z.B. in den ´80ern mehr Sinn gemacht, eine Umschreibung, mit einer Art "Genre" zu liefern, weil das eigentliche Medium nicht unbedingt so schnell verfügbar war, wie man es mittlerweile gewohnt ist (z.B. Hörprobe auf youtube).
Von:allroundmanDatum:30.09.09 Kommentar: @ enno
also, mitlerweile kann ich hammerfall und rhapsody (of fire) auch nicht mehr höre, aber seinerzeit war das eben mal so, glory to the brave war seinerzeit überall album des monats, aber ich frage dich: kam danach noch irgendein grundgealbum nach???
NEIN! mit sicherheit nicht!
sie waren alle plötzlich verschwunden,...
zufall? ich denke nicht, die welt brauchte einfach eine muskalische veränderung, immerhin erleben wir zwischen 1991/92 den höhepunkt des metals, gleichzeitig kam eben nirvana und pearl jam, chartsässig nachweissbar!
auch die frage: ob der metal tod sei! nachweissbar!
nein! ich verfüge über ein sagar extrem weites feld der musik wissen! das lass ich mir von dir nicht sagen..
urteile nicht über menschen von denen du nichts weisst..!
iron maiden und manowar treten bei top of the pops auf, und die metalfans regen sich darüber auf, anstett sie sich darüber freuen, dass endlich mal was passiert ist... kann ich das nicht nachvollziehen!
klar ist grunge von doom beeinflusst, das hört man bei alice in chains ganz deutlich heraus!
darum stellte ich mir immer die frage weshab nirvana als grunge zählten??
auch dies konnte ich nie nachvollzeihen..
aber es ist nun mal so,...
das war schon immer so, zu nwobhm zählte man ja auch bands wie motörhead und def leppard,... war das wirklich nwobhm?
kennst du diese richtung überhaupt?
also erzähl mir nicht ich hätte keine ahnung!
Von:EnnoDatum:29.09.09 Kommentar: Also:
@ allroundman
Deine Aussagen lassen sich reihenweise widerlegen. Grunge ist vom Metal speziell dem Doom beeinflusst. Oh nein die Bands entwickeln sich weiter? Wie grausam ist das denn! Leibe stumpfe Kindergartenrefrains ala HammerFall oder Rhapsody auffahren da kommt dein begrenztes Musikverständnis noch mit.
Zum Album:
Nach mehreren Durchläufen: Großartig. Absolut genial. Wie toll sich die Stimmen von DuVall und Cantrells verbinden. Ein Traum. Und die Riffs von letzterem sind sowieso (wie auch auf seinem letzten Soloalbum) Sahne. Eigentlich Album des Jahres wenn da nicht "Crack The Skye" erschienen wäre...
Von:OceanicDatum:29.09.09 Kommentar: Mir is´ es wahrlich soo wichtig, wie der berühmte Sack Reis in China...
...in welche Schublade man dieses Album stecken möchte.
Ich habe auch Verständnis dafür, dass man "wo Metal draufsteht" auch ECHTEN Metal fairer bewertet - und mit einem höheren Stellenwert, im Gesamtkonzept des Magazins, vertreten sehen möchte.
Insofern berechtigte Kritik, ohne jeden Zweifel.
Aber abgesehen davon, ist "Black Gives Way To Blue" einfach ein wunderbares Stück Musik, das natürlich - in gewisser Weise - den "Verwandten" ihres Genres (was auch immer man darunter verstehen mag) zeitweilig einige Türen öffnet.
Was ich DAVON halte, steht auf einem ganz anderen Blatt, als die seperate Betrachtung dieses Albums. Und aus diesem Blickwinkel, kann ich nur zu einem Fazit gelangen:
Selbst ein "Achtung Volksmusik!" - Sticker auf dem Cover, würde diesem Werk niemals seine Seele entreißen können! ;o)
Da bleibt mir am Ende nur, klare 7 Punkte zu vergeben - denn nichts anderes haben Alice In Chains - meiner Meinung nach - für ihren tollen Comeback- Silberling verdient.
Von:JanDatum:29.09.09 Kommentar: Ein hervorragendes Album!
Wer ein reines Metal-Album haben will, sollte hier jedoch nicht zugreifen.
Das Album ist meiner Meinung nach wirklich das Album des Jahres (bisher), aber an "Dirt" kommt es dann doch nicht heran. Die Songs können wirklich alle überzeugen, aber die Stimme von Staley fehlr einfach. Auch wenn DuVall seinen Job verdammt gut macht, ich vermisse das gewisse Etwas in der Stimme. Bei Staley bekam ich früher eine Gänsehaut, bei DuVall leider nicht.
Dennoch, super Album!
Von:albertDatum:28.09.09 Kommentar: wenn das kein grunge ist, was ist es bitte dann????
Ihr habt doch den begriff erfunden? Ihr die musikpresse, ob es nun mtv war, .. egal..
Nun solltet ihr auch dazu stehn,
eine ewigkeit hat sich keiner mehr um "dirt" gescherht, und jetzt soll es auf einmal ein klassiker sein?
Grunge lebt wieder!!!
so sieht es LEIDER aus...
das album ist sehr langweilig, und klingt genauso wie einst 1994!
wie zu grungezeiten!
den begriff dürfen wir nicht vergessen, weil der begriff die wahrheit ist!
Von:allroundmanDatum:28.09.09 Kommentar: Oh man!
Nicht schon wieder!
Wenn ich mir die VÖ-Liste so anschaue, sieht verdammt so aus als würde auf teufel komm raus, wieder mal eine grungewelle dabei heraus kommen. Alice in Chains is ein typisches Metal Hammer album des Monats!
Das is Grunge und KEIN Metal!
ich erinnere mich noch ganz genau an 1993-1996, als leute sagten ich höre metal, und dann kamen sie mit allerlei grungzeugs daher, von TOOL über Pearl Jam was weiss ich nicht noch alles...
Soundgarden haben das sein lassen, biss jetzt.. naja Faith no More, die urväter der ganzen miessere(aber die BESTEN!) treten mal live auf, und schon haben wir das Disaster!
Metalzeitschriften stellten sich die Frage: Ist der Metal Tod?
und as völlig zurecht!
solange bis Hammerfal und Rhapsody auftauchten, dann war gott sei dank schluss damit!
ich bin gespannt wie das weiter geht...
achja, ein satz zum album: naja ist ein ganz normales grungealbum das in neuer zeit Typisch Metal Hammer, in allen tönen gelobt wird.. WEITER ABER AUCH NICHTS!
ich hoffe auch nicht dass metalbands auf die dummer idee kommen modern zu klingen, das hatten wir ja bei Metallica, Def Leppard, W.A.S.P... schon mal...
Mir wird schlöecht wenn ich nur daran zurück denke!
Nein! Bitte nicht nochmal...!
True Metal Rules!
Von:GalvornDatum:27.09.09 Kommentar: Gutes Album, aber von Euch allen total überbewertet. Solide Songs, tolles Comeback, aber weit weg von den alten Klassikern und mit der Zeit wirds langweilig. Die Aussage Album des Jahres finde ich dann doch masslos übertrieben. Da ist Megadeth's Endgame viel besser. Bestes Thrash-Album seit 15 Jahren. Das habt ihr alle hingegen unterbewertet..
Von:CarinaDatum:25.09.09 Kommentar: Ich bin auch echt absolut positiv überrascht von dem Album und meine Erwartungen waren wirklich nicht allzu groß. Aber es ist schlichtweg der Hammer geworden! Für mich DAS Album des Jahres
Von:blackangelxlDatum:24.09.09 Kommentar: Die leuten haben echt nach 14 Jahren trotz neuem Sänger voll drauf. Solche Musik braucht die Welt. weiter so...
Gleich ein neues Tshirt bestellen ^^
grüße
Von:arschDatum:23.09.09 Kommentar: leckt mich am schwein
Von:AlohaDatum:23.09.09 Kommentar: Album des Jahres !
Viele Querverweise auf die älteren Scheiben !
Alles dabei was A.I.C. ausmacht ! Hammer !
Erstaunlich, wie man nach 14 Jahren ne Platte machen kann,
die nahtlos an die letzten Veröffentlichungen anschließt!
7 Punkte
Wäre Layne noch dabei, würde
ich 8 Punkte geben :-)
Bitte mehr solcher Platten !
Von:ayyyDatum:22.09.09 Kommentar: dieses album wird einfach nich langweilig,es passt sehr schön in ihre albenreihe hinein auch wenn es ne ganz spezielle andere note besitzt.
ganz großes kino!
Von:FrommherzDatum:22.09.09 Kommentar: Sehr gut, 6,5/7. Positiver, optimistischer, weniger Selbstzerstörung. Qualen auch, aber in Grenzen. "Dirt" ist ein Klassiker, hat diese komplexe Magie. Die neuen AIC sind aber äußerst gut. Die schrägen Passagen sitzen felsenfest; sie sind nach wie vor besser als alle Epigonen.
Von:Slipk777Datum:21.09.09 Kommentar: Der Album find ich sehr wunderbar!
(7 Punkte)
Von:DanteDatum:20.09.09 Kommentar: @ ecki
der notendurchschnitt müsste bei 6,8 liegen wenn ich mich nicht irre
Von:DaCapoDatum:19.09.09 Kommentar: Ich zetiere mal W.D. aus der aktuellen Ausgabe. "Man kann noch so viele Namen erfinden (im Sinne von Stil): Am Ende ist doch alles Rock'n'Roll!" Recht hat er....ist doch scheißegal ob Death, Classic, New, Grunge, Punk, Trash etc...Wir haben alle die gleiche Grundnahrung! Ich find die neuen Sachen geil...auch wenn mein eigener Geschmack wesentlich härter ist. Cheerzzz @ all
Von:Glenn QuagmireDatum:19.09.09 Kommentar: @maddy
wieso kein death metal album platte des monats wird? na, weil möglicherweise die redaktion kein release aus diesem bereich als gut genug befindet. Das Alice in Chains überhaupt nochmal platte des monats wird is doch das geilste überhaupt u macht hunger auf mehr. vergleiche mit shinedown, audioslave, korn sind doch lächerlich. AIC waren schon vorher da, du leuchte...
Von:DavidDatum:17.09.09 Kommentar: Also Maddy du bist doch echt gestört.Warum gewinnt kein Death Metal Album???,dabei hat im letzten Soundcheck wie du sagst Behemoth erst gewonnen.Nicht jeder will nur Geknüppel hören.Ich bin froh dass es mal nicht diese Death metal scheisse ist.Sondern mal Melodien die man nachvollziehen
kann.
Von:MaddyDatum:16.09.09 Kommentar: "check my brain" hört sich an wie ne mischung aus audioslave, korn und shinedown!?
ich frage mich immer wieder, warum kein deathmetal album mal gewinnt. die letzten waren nur so ein alternative zeug, außer jetzt natürlich behemoth.
Von:EckiDatum:16.09.09 Kommentar: So viele 7ner.Kann mir jemand mal sagen wie der Notendurchnitt insgesamt ist.
Von:RalfDatum:16.09.09 Kommentar: Mir geht es ähnlich. Das was ich bislang auf myspace/youtube hören durfte, hat mich total aus den latschen gehauen!
Von:EnnoDatum:15.09.09 Kommentar: Auf das Album freue ich mich sowieso.
Von:HansDatum:15.09.09 Kommentar: Rechtschreibfehler bei "zeigen Alice in Chains aufs Neuem", mein lieber Herr Chefredakteur.