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Dark Tranquillity

Disturbed Interview mit Gitarrist Dan Donegan

THE SICKNESS (2000) brachte Disturbed von 0 auf 100, BELIEVE (2002) festigte ihren Sitz im Sattel, doch TEN THOUSAND FISTS (2005) zeigte Disturbed stagnierend. Das will die Band nicht auf sich sitzen lassen und schiebt jetzt INDESTRUCTIBLE nach, auf das Gitarrist DAN DONEGAN ziemlich stolz ist.

Disturbed


Die Musikwelt hat ein Problem – und Disturbed haben die Lösung.

Das Problem ist wie immer das Internet, das von Disturbed-Gitarrist Dan Donegan aber nicht stur verteufelt wird. Vielmehr sei das Problem übergreifend, denn viele Bands bringen seiner Meinung nach nur noch einzelne starke Singles raus, weil ja eh nur noch zielgenau einzelne Songs runter geladen würden. „Aber wer soll denn auch Geld für ganze Alben ausgeben, wenn außer ein paar Singles nur Lückenfüller drauf sind?“

Gute Frage. Ergo: Es kauft niemand CDs.

Die Lösung ist natürlich ein von vorne bis hinten starkes Album ohne Lückenfüller. Und genau das haben – nach Meinung des Gitarristen – Disturbed mit INDESTRUCTIBLE erreicht.

„Wir wollten, dass David [Draiman, Sänger] sich auf seinen alten Gesangs-Stil von THE SICKNESS konzentriert und mussten ihm daher Songs liefern, die diesen rhythmischen Stil auch fordern,“ erklärt der Gitarrist, der das Gros der Songs geschrieben hat, die Herausforderung für INDESTRUCTIBLE – ein Album das er mit Sänger David Draiman und Drummer Mike Wengren auch selber produzierte.

Dass die Orientierung an THE SICKNESS aber bedeute, dass es ein stärkeres Album gewesen sei, als das letzte Album TEN THOUSAND FISTS, will er natürlich nicht so sehen. Die starken neuen Songs und ihre traditionelle Prägung kämen ganz woanders her.


>>> Weiter zu Teil 2/2 und den traditionellen Metal-Roots von Disturbed

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