Metallica-Drummer Lars Ulrich hält Heavy Metal für so lebendig wie lange nicht mehr
Es ist fast schon zynisch, dass ausgerechnet Metallica-Drummer Lars Ulrich kürzlich in einem Interview dem Heavy Metal pulsierendes Leben attestierte – er hatte Metal vor rund zehn Jahren für tot erklärt.
Metaller haben sich wahnsinnig aufgeregt, als ausgerechnet aus dem Metallica-Camp der Metal für tot erklärt wurde – von Schlagzeuger Lars Ulrich, der damals seine große Verehrung von Oasis offen auslebte.
Jetzt klingt der Schlagzeuger schon ganz anders: „Metal ist verdammt lebendig. Es geht ihm besser als die letzten Jahre. Es wirkt, als ob der 70er und 80er Metal immer noch geliebt wird. Viele Vierzehnjährige stehen jetzt auf Deep Purple, Iron Maiden und Judas Priest, und nicht mehr auf Alternative, Grunge oder Rap Rock. Mit der Zeit glaubt man nicht mehr an Kreisläufe, aber es kommt wieder. Es ist unglaublich.“
Lars wurde aber auch zum Record Store Day und den kommenden Metallica-Alben befragt und erklärte, dass man nach dem kommenden Album alle Verträge erfüllt habe und bereit sei, auch die Möglichkeiten des Internets voll auszuschöpfen.
Sollte bis dahin der letzte Plattenladen in Amerika geschlossen worden sein, hat er auch schon einen letzten Wunsch dafür: „Ich werde versuchen, hinzukommen und ‘Fade To Black’ zu spielen. Aber soweit wird es nicht kommen. CDs werden trotz iTunes bleiben. So wie Platten trotz CDs geblieben sind.“
Von:James Hetfield Datum:05.05.08 Kommentar: Servus des Banausen
Punkt 1 der Tagesordnung:
Lars Ulrich ist keine Labertasche.
2. Hat der Junge mit einer seiner Platten mehr Geld verdient als Ihre mit euren schlucker Familien zusammen.
3. Der Lars hat mehr Ahnung vom Metal als sonst wer.
Schleißlich ist er Lars Ulrich.
Und die neue Platte wird euch allen regelrecht den Arsch wergfetzen.
Oder wie Mustaine einst sagte:
Metal Up Your ass.
So ist das eben entwede man leibt Metallica oder eben nicht. Die die mit der Band nichts anfangen können tun mir leid.
aber selber schudl.
Nun den
see ya @ Rock im Park
Ps Metallica spielt am
Sonntag den 8.06.2008
als Headliner auf der Centerstage.
Von:MerlinDatum:01.05.08 Kommentar: Ich denk der Ulrich ist ne Labertasche..er hat doch den Metal mit zu Grabe getragen. Metallica sollen erst mal unter Beweis stellen dass man ihre Musik auf dem neuen Album überhaupt noch als Metal bezeichnen kann..das glaub ich nämlich erst wenn ich´s höre
Von:gerritDatum:24.04.08 Kommentar: naja, er hat insofern recht, da sich immer mehr fans und musiker zur zeit scheinbar mehr auf die ursprünge des metals besinnen. seit den 90ern ist (von einzelnen bands wie pantera abgesehn) ja wirklich nichts weltbewegendes mehr passiert.
neuere sachen glänzen allenfalls durch technischen firlefanz und dick produziertem sound.
bands wie witchcraft oder auch bekanntere wie opeth gehen wieder zurück zu den wurzeln.
ich find den ansatz gut, nicht den metal den es schon gibt weiter zu entwickeln, sondern sondern wieder auf die eigentlichen grundlagen wie hard- oder progrock aufzubauen.
Von:kleine klugscheißerinDatum:24.04.08 Kommentar: bert hat aber nicht ganz unrecht. in ihrem heftchen stilisiert sich die mh-redaktion ja gerne zu über-metallern und genau das gleiche macht herr ulrich jetzt auch. eine andere frage ist natürlich auch, ob etwas, sei es meine msikrichtung wie metal, nur seine berechtigung erhält, indem sie alle paar jahre wieder modern wird.
Von:peavyDatum:24.04.08 Kommentar: Irgendwie muss wohl die Zeit bis zur neuen Veröffentlichung genutzt werden, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu erregen.
Von:MareenDatum:23.04.08 Kommentar: Naja innerhalb von zehn Jahren kann sich die Meinung und die Metal-Welt schon mal ändern. Wäre ja schlimm wenn er aus Prinzip seinen Äußerungen von damals treu bleiben würde.
Von:Er HeavyDatum:23.04.08 Kommentar: He, he, Heavy Metal will never die.
Von:bertfanDatum:23.04.08 Kommentar: schön dass du trotzdem hergekommen bist
Von:Der BertDatum:23.04.08 Kommentar: Lars Ulrich ist so wie der Metal Hammer: erst trägt er den Metal zu Grabe und schändet ihn noch (damals mit Gwen Stefani auf dem Cover und dem Wegfall des Wortes "Metals") und dann entdeckt die Zeitschrift wieder den Heavy Metal und feiert ihn.