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Hitman: Absolution 6 Stars

Action
IO Interactive/Square Enix

Review in METAL HAMMER 01/2013 Foto: METAL HAMMER Review in METAL HAMMER 01/2013 Ein kurzes Surren, ein kaum wahrnehmbarer Schatten, und schon zieht sich die Klaviersaite fester und fester um den Hals. Agent 47 verübt wieder sein blutiges Handwerk, und das spannender, umfangreicher und unterhaltsamer als je zuvor. Wenn man die etwas krude und konfuse Story außer Acht lässt, erstreckt sich in ‘Hitman: Absolution’ ein großer Spielplatz für Erwachsene, denn man hat alle Freiheiten, seinen Auftrag so zu erfüllen, wie man möchte. Ohne Rücksicht auf Verluste, still-schleichend oder den Mittelweg daraus – das entscheidet man als Spieler.

Und so ziehen einen die Missionen immer mehr in ihren Bann. Die KI verhält sich richtig gut und lädt dazu ein, Szenarien genauestens zu beobachten, um vielleicht doch einen noch besseren Weg zu finden, die jeweilige Mission abzuschließen. Zudem gestalten sich die Feuergefechte spannend und flüssig. Doch wer auf knallharte Action steht, ist bei ‘Hitman: Absolution’ falsch. Vielmehr schlüpft man in die über die Jahre lieb gewonnenen Verkleidungen und versucht so, seine Gegner auszutricksen.

Ein weiteres Highlight ist das Design der Bösewichte, die von skurril bis ekelhaft alles abdecken. Dementsprechend sind sie auch gestaltet, und ebenso hat das gesamte Spiel einen tollen Look. Wer mit den etwas unglücklich gewählten Speicherpunkten und kleinen Schwächen in der Story klarkommt, erhält ein wirklich packendes und reizvolles Spiel.

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