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F1 Race Stars

Namco Bandai

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Foto: F1 Race Stars

Gewitterwolken, Konfetti-Ballons, Klebeblasen: Fernando Alonso hätte sich beim letzten Formel 1-Rennen in Brasilien genau diese Power-Ups gewünscht, um Sebastian Vettel noch vom Thron zu stoßen. Am Anfang macht „F1 Race Stars“ aufgrund der gelungenen Optik und witzigen Cartoon-Zeichnungen und Animationen auch noch Spaß – jedenfalls bis das Rennen beginnt.

Denn dann wird die pure Ernüchterung durch den Auspuff geblasen: Kein Hauch von Geschwindigkeit, die (ohnehin wenigen) Kurse motivieren spätestens bei der dritten Umrundung zum Gähnen, dafür nerven die KI-Gegner mit Perfektion in Stringenz. Das Fahrverhalten ist ebenso schwammig wie unspektakulär (Bremsen ist nur ganz selten angesagt). Es ist klar, dass wir hier über Arcade reden und nicht über die „Need For Speed“- oder die Colin McRae-Serie, aber von diesem Titel habe ich mir in diversen Belangen mehr erwartet – zum Beispiel den legitimen Nachfolger zum Spiel „Buggy Boy“, das ich auf dem Amiga bis zur Joystick-Unwucht gezockt habe.

Dass „F1 Race Stars“ nicht zum kompletten Totalschaden mutiert, liegt an der netten Optik und den vereinzelt eingebauten Sprüngen, Loops oder Stromschnellen. Das ist für fünf Minuten nett. Mehr aber auch nicht. Ganz ernsthaft: Da gibt es Browserspiele, die viel mehr Lust und Laune machen.


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