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Corey Taylor (Slipknot, Stone Sour): Dichter und Denker

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Es war zu lesen, dass die Aufnahmen zum neuen Stone Sour-Album in Kürze beginnen. Ist dem so?

Exakt, wir werden Mitte März ins Studio gehen und bis zum Probenbeginn für die Slipknot-USA-Tour im Juli aufnehmen.

Du hast die 15 Songs als einen Mix aus Pink Floyds THE WALL und Alice In Chainsʼ DIRT beschrieben. Das heißt, wir können ein sehr düsteres, stimmungsvolles Album erwarten?

Wir wollten etwas kreieren, das den Hörer emotional aufwühlt. Es geht um einen Jungen, der seinen Platz im Leben sucht und dabei zwischen Teenager-Depression und -Aggression hin und her gerissen ist. Er muss sich stellen. Was ist wichtiger: Körper oder Geist?

Wie viel deiner eigenen Biographie steckt in diesem Konzept?

Sehr viel. Ich habe viele Jahre vor derselben Frage gestanden: Bleibe ich in meiner Persönlichkeitsentwicklung stehen, oder wage ich den nächsten Schritt? Die Geschichte hat etwas Melodramatisches, kickt aber musikalisch Ärsche.

Du hast gesagt, dass du noch nicht für ein neues Slipknot-Album bereit wärst. In welcher mentalen Verfassung musst du denn sein, um diesen nächsten wichtigen Schritt nach dem Tod von Paul Gray anzugehen?

Es wird nie wieder so sein wie früher. Das haben die Mitglieder, die das schnell angehen wollten (wie Drummer Joey Jordison – Anm.d.A.) falsch eingeschätzt. Wir müssen uns als Band neu erfinden, statt die Vergangenheit wiederbeleben zu wollen. Für diesen Standpunkt hagelte es Kritik, nicht nur innerhalb der Band, sondern auch seitens der Fans. Aber ich werde niemals das musikalische Erbe dieser Band sowie jenes von Paul Gray gefährden.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 4,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 03/12“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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System Of A Down: Maximal surreal

Das komplette Special über IOWA von Slipknot und TOXICITY von System Of A Down findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Die große Mehrheit der Songs dachte sich, wie bereits angedeutet, Riff-Schmied Daron Malakian aus – laut eigenen Angaben stammen 85 bis 90 Prozent der Musik aus seiner Feder; ansons­ten steuerte Tankian die meisten Texte und punktuell Melodien bei. „Ich schrieb das ganze TOXICITY-Album, als ich noch bei meinen Eltern wohnte“, erinnert sich Daron im Interview beim britischen Metal Hammer. „Sie…
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