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METAL HAMMER
METAL HAMMER-Ausgabe 01/2013
Liebe Headbanger,
2013 steht vor der
Tür – und drängt mit großer Kraft hindurch. Viele große Ereignisse werfen
bereits jetzt ihren Schatten voraus. Einer der Höhepunkte des kommenden Jahres
werden mit Sicherheit die Konzerte gewisser britischer Metal-Ikonen sein: Iron
Maiden beehren ihre deutschen Fans – Eddie sei Dank! – endlich wieder mit
einigen fetten Arena-Shows. Im Juni ist es so weit, das kann man sich schon mal
dick im Kalender anstreichen.
Bereits zuvor
feiert ein anderes Event seine Premiere: Mit der Full Metal Cruise sticht im
Mai zum ersten Mal eine Metal-Kreuzfahrt von Deutschland aus in See. METAL
HAMMER wird nicht nur dort an Bord sein, sondern selbstverständlich auch Ende
Januar/Anfang Februar bei 70.000 Tons Of Metal. Den Report über die Barge To
Hell könnt ihr bereits in der nächsten Ausgabe lesen...
In Sachen „Live“
steht 2013 außerdem die Niederkunft der größten deutschen Metal-Gruppe beim
Wacken Open Air an: Das dortige Debüt von Rammstein verleiht dem Festival in
Schleswig-Holstein noch einmal diesen gewissen Extra-Kick. Doch in den
kommenden zwölf Monaten wird es nicht nur auf Konzerten hoch hergehen, es
stehen auch diverse fette Albumveröffentlichungen an.
Die Thrasher von
Slayer hatten eigentlich für Ende 2012 noch eine EP angekündigt, daraus
geworden ist jedoch nichts. Immerhin arbeiten Kerry King & Co. fieberhaft
an neuen Songs. Es könnte also mit dem Nachfolger von WORLD PAINTED BLOOD
(2009) nächstes Jahr tatsächlich etwas werden.
Ebenfalls sehr
sehnsüchtig erwartet wird eine neue Platte von Black Sabbath – Frontmann Ozzy
Osbourne, Basser Geezer Butler und der krebskranke Gitarrist Tony Iommi haben
bekanntlich ohne Original-Drummer Bill Ward das Studio geentert. Die Aufnahmen
schreiten offenbar gut voran – warten wir ab, wann es etwas zu hören gibt.
Ungewiss ist
dagegen die Zukunft einer anderen Band: Wie es mit Suicide Silence nach dem
tragischen Tod von Mitch Lucker weitergehen wird, steht noch in den Sternen.
Die Deathcore-Szenegrößen hatten zwar erst kürzlich einen neuen Plattenvertrag
(bei Nuclear Blast) unterschrieben, aber erst mal müssen die Kalifornier eine
neue Galionsfigur finden und integrieren. Wie auch immer diese Suche ausgehen
mag – an dieser Stelle sei noch mal auf den Bildungsfonds für Luckers Tochter
Kenadee hingewiesen. Wer etwas für die Zukunft der inzwischen fünfjährigen
Kleinen spenden will, surft einfach auf www.suicidesilence.net – dort gibt’s
weiterführende Infos. Immerhin hat Lucker sein Lebensmotto („You only live once
/ so just go fuckin’ nuts“) bis zum Ende durchgezogen – und damit
vielleicht sogar dazu beigetragen, dass „Yolo“ („You only live once“) zum
Jugendwort des Jahres gekürt wurde. Unseren Nachruf lest ihr ab Seite 80.
Maximum Metal!
Thorsten Zahn
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