Wes Borland (Limp Bizkit) über seine Band Black Light Burns
Mit Solo-Band auf Tour
Wes Borland kennt man vor allem durch Limp Bizkit, doch auch Black Light Burns sorgen vermehrt für Aufsehen. Vor der Tour stellt uns der Gitarrist die Band im Videointerview vor.
Black Light Burns stehen längst nicht mehr nur im Schatten von Limp Bizkit. Bereits seit 2005 aktiv hatte Sänger und Gitarrist Wes Borland sich sogar zeitweise von Fred Dursts Nu Metal-Band getrennt.
Nun kommen Black Light Burns auf Tour (Daten siehe unten). Zur Vorbereitung auf die Live-Shows haben wir Wes Borland zum Videointerview geladen:
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Erst kommt das Black Light Burns Album CRUEL MELODY erst über ein Jahr zu spät auf den Markt, dann ist es auch noch zensiert. Chef Wes Borland ist sauer.
Während manche Bands Jahre brauchen, um ein neues Album zu veröffentlichen, gibt Wes Borland richtig Gas: Schon drei Monate nach dem Black Light Burns-Debüt CRUELMELODY steht jetzt die neue CD CO-VER YOUR HEART in den Regalen. Zusammengesetzt ist der Silberling aus zwei musikalischen Abschnitten: Der erste ist mit seinen zehn over-Versionen eine Hommage an ßorlands Lieblingsmusiker, wie etwa Lard ('Forkboy'), PJ Harvey ('Rid Of Me') oder The Sisters Of Mercy ('Lucretia My Reflection'). Dabei haucht er dem Wave und Industrial der achtziger und neunziger Jahre ganz in der Tradition von Nine Inch Nails und Depeche Mode neues Leben ein. Der elfte Track markiert den Beginn des zweiten Abschnitts: Hier folgen nun sieben Instrumental-Stücke aus der Feder Borlands, die sich anhören, als durchliefe man einen Halluzinogentrip der Extraklasse: Mal ruhig und sphärisch ('Drowning Together, Dying Alone'), mal mit Klavier und quietschenden itarren ('Zargon Marfoauf) führt der Musiker durch seine...
Schon blöd, wenn man Jahre lang bei Limp Bizkit als Gitarrist den kreativen Löwenanteil geleistet hat, um die nächsten sechs Jahre keinen Fuß mehr auf die Erde zu kriegen. Aber mit Black Light Burns will Wes Borland es endlich wissen. Dazu hat der Vielgetingelte sich Danny Lohner (NIN) und Josh Freese (A Perfect Circle) zur Seite geholt, mit denen er schon am Vorgängerprojekt The Damning Well geschraubt hat. Mit Keyboarder Josh Eustis als Nummer vier und Wes‘ Apple-Computer haben sie auf diesem ersten „richtigen“ Album eine Stunde Musik geklöppelt, von der nur die wenigsten Hörer auf Anhieb überzeugt sein werden. So bleibt rätselhaft, warum die Wahl des Openers auf ‘Mesopotamia’ gefallen ist, einen stählernen Gummitwist mit zu weit nach hinten gemischten Vocals. Im Folgenden erinnert viel – vielleicht zu viel – an diverse Freunde des Hauses: die Mansons, Nine Inch Nails, Filters und späten Bowies dieser Welt. Gibt man CRUEL MELODY aber Zeit zu atmen, erlebt man eine nicht uninteress...
Erst kommt das Black Light Burns Album CRUEL MELODY erst über ein Jahr zu spät auf den Markt, dann ist es auch noch zensiert. Chef Wes Borland ist sauer.