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Volbeat-Interview: Metal für Mütter

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Volbeat
Volbeat

Volbeat entwickeln sich langsam aber sicher zu einem der wichtigsten Musikexporte Dänemarks. Im Jahr 2001 gegründet, erklimmen die Jungs aus Kopenhagen Jahr für Jahr konsequent eine Erfolgsstufe nach der anderen. Das wird sich nach Band-Chef Michael Poulsens Überzeugung auch mit dem starken und ungewöhnlich hart ausgefallenen BEYOND HELL / ABOVE HEAVEN nicht ändern.

Wie bei den meisten Combos steht auch bei Volbeat der Sänger im Mittelpunkt: Er schreibt die Songs, stellt auf der Bühne den unbestrittenen Blickfang dar und zieht auch hinter den Kulissen die meisten Fäden. Kurzum: Volbeat sind in erster Linie sein Baby. Allerdings vergessen viele, dass auch Bassist Anders Kjølholm und Schlagzeuger Jon Larsen zu den Gründungsmitgliedern gehören und ein Wörtchen mitzureden haben. Gitarrist Thomas Bredahl ist hingegen das „Nesthäkchen“, gehört erst seit Dezember 2006 zum Line-up und hat im Gegensatz zu seinen Band-Kollegen keine echten Metal-Wurzeln, sondern kommt eher aus der kommerziellen Punk-Ecke.

Daraus ergibt sich eine interessante Mischung, die sich nicht nur im Sound des Quartetts niederschlägt, sondern auch im gemeinsamen Interview unterschiedliche Perspektiven offenbart. „In diesem Sommer waren wir erst mit AC/DC und dann mit Metallica auf Tour“, eröffnet Jon gut gelaunt den Gesprächsmarathon. „Wenn ich mal die Zeit finde, darüber nachzudenken, erscheint mir das schon ziemlich abgefahren. Leider war das Wetter bei den Open Airs mit Metallica ziemlich mies, es regnete in Strömen. Aber es ist immer spannend, wenn wir mit unseren alten Helden unterwegs sind. Von ihnen und ihrer Crew kann eine verhältnismäßig junge Band wie Volbeat noch eine Menge lernen.“


Wie die Geschichte hinter Volbeat und ihrem neuen Album weitergeht, lest ihr in der aktuellen Ausgabe des METAL HAMMER. Ihr könnt das Heft portofrei unter einzelheft@metal-hammer.de bestellen. Bitte fügt den Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/10“ ein. Die Ausgabe kostet trotz großer Wacken-Sonderbeilage keinen Cent mehr, sondern nur 4,90 Euro.

15.11.2010 Hamburg, Alsterdorfer Sporthalle (c) B. Treimer
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