- 07. Aug 2010
von Birger Treimer
Features
End Of Green: Interview mit Michelle Darkness
Dunkle Zeiten bei End Of Green : Mit HIGH HOPES IN LOW PLACES steht das siebte Studioalbum an – und das ist noch düsterer, als bisher. Sänger Michelle Darkness erzählt, warum das so ist, und warum es ihm trotzdem bestens geht.
Foto:
03. - 06.07.2009 Leipzig, Flugplatz Roitzschjora (c) Heyder, Pietzsch
End Of Green
Das Album HIGH HOPES IN LOW PLACES erzählt direkt aus dem
Leben der Band – und es ist das bisher dunkelste Werk der End Of
Green-Geschichte. Das Album funktioniert als eine Art Tagebuch der
letzten Monate im Band-Leben: „Jeder hat etwas eingebracht, was ihn
die letzten zwei Jahre gequält oder geärgert hat.“ Die beste Basis
für ein dunkles Album. Zum Glück ist Michelle Darkness trotzdem ein
ziemlich fröhlicher Zeitgenosse.
Die Entwicklung zu weniger Tempo und mehr Dunkelheit kam ohne
einen großen Plan: „Wir hatten zehn Songs fertig und die nahmen wir
auf. Wenn ein Song für uns ok ist, ist es eigentlich egal, ob er
schnell oder langsam ist.“ So entstand, was Fans erwarten: „Es ist
100% ein End Of Green-Album und eine Weiterentwicklung.“
Das Songwriting übernahmen wieder die beiden Gitarristen
Michael Setzer und Oliver Merkle, die Texte sind Michelles
Gedanken, obwohl die restlichen Band-Mitglieder immer noch etwas
dazu geben. So sind im Ganzen sogar 20 Songs entstanden. Was nicht
in der regulären Tracklist zu finden ist, liegt der Erstauflage
bei; inklusive einiger neu aufgenommener Tracks.
Einen interessanten Einfluss haben End Of Green beim Video zu
‘Goodnight Insomma’ eingebaut – das Road Movie THELMA & LOUISE.
„Es gab zwei Ideen: Die Erste wäre, mit Obdachlosen in München zu
drehen. Wie eine Art Doku. Aber da muss man sich erstmal reinleben,
was aber etwas zu zeitaufwendig war. Dann hatten wir noch die Idee
mit dem Road Movie. Das wurde es dann auch.“
Was aus dem Video geworden ist, seht ihr hier:
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