- 17. Dez 2008
von
Features
Harasai erinnern sich an den Tag mit Slayer
Die Nachwuchs-Band Harasai waren Support von Slayer - ein wahrgewordener Traum, der sie kurzzeitig auf eine Stufe mit Trivium stellte. So erinnert sich die Band:
Am 6. November war es also soweit: Der Tag, auf den wir Wochen gewartet hatten, war nun gekommen. Um 14:00 Uhr trafen wir uns in Altenessen, um alles Nötige an Instrumenten und Equipment in insgesamt 5 Autos mit der Hilfe von 15 Freunden einzuladen, sodass der Aufbruch nach Köln beginnen konnte.
Angekommen in Köln bestaunten wir die riesigen Nightliner und Transporter der Unholy Alliance Tour. Kaum hatten wir ausgeladen, kamen uns bereits Johan Hegg, sowie die Jungs von Trivium entgegen. Nach einem anstrengenden Aufbau und Soundcheck mit den Leuten der Slayer Crew, konnten wir zum ersten Mal an diesem Tag einige ruhige Minuten im Backstage genießen. Dort trafen wir Trivium, mit denen eine nette Konversation geführt wurde – dabei war sich die Band nicht zu schade einige Autogramme zu geben.
Dann wurde uns bewusst, dass der Auftritt immer näher rückte und die Nervosität stieg an. Bevor es losging, spielten und sangen wir uns hinter der Bühne fleißig warm. Kurz vor dem Auftritt waren wir sehr nervös – aufgeregt liefen wir ziellos umher, die Raucher innerhalb der Band genehmigten sich eine Zigarrete nach der anderen. „Showtime!“ hieß es vom Stagemanager, das Licht in der Halle erlosch, die Menge begann zu grölen. Also gingen wir die Treppen zur Bühne hoch und legten mit unserem neuen Song „28 Minutes“ los, der vom Kölner Publikum sehr gut aufgenommen wurde. Mit „Silent Murder“, das an unseren Schlgzeuger Nico rausging, der Geburtstag hatte, und „Hour Of The Dead Eyes“ spielten wir dann zwei Stücke unserer aktuellen CD „Into Oblivion“. Für uns war es einfach nur der absolute Wahnsinn auf dieser Bühne! Wir hätten niemals mit einem solch großen Enthusiasmus gerechnet. Auch die Jungs von Trivium sparten nicht an Lob. So befand Gitarrist und Sänger Matt „You guys fuckin’ rocked!“
Das waren auf jeden Fall die 15 schönsten Minuten unseres noch jungen Lebens.
Nachdem wir abgebaut hatten und alles in den Autos verstaut war, war natürlich nur noch Spaß angesagt. So trafen wir etwa die Jungs von Amon Amarth kurz vor ihrer Show und tranken mit Sänger Johan genüsslich einige Bier. Er lobte uns für unsere schwedischen Bandshirts, was uns sehr gefreut hat. Im weiteren Verlauf des Abends sahen wir uns natürlich noch die anderen Bands an, welche allesamt echt geile Konzerte abgeliefert habe, und knipsten natürlich allerhand Bilder mit ihnen für unser Fotoalbum. Der ganze Abend war letztlich magisch, vor allem wenn man, wie wir, vor zwei Jahren noch selbst im Publikum stand.
Es bleibt abschließend nichts mehr zu sagen, außer natürlich, dass wir allen Leuten, die für uns abgestimmt haben, sowie der Crew vom METAL HAMMER für einen sehr schönen Abend äußerst dankbar sind!
Mit freundlichen Grüßen,
Nico, Yannick, Kevin, David und Martin von Harasai.
Ähnliche Artikel
Features
Riff-Macht: Die Redaktion wählt die Alben des Jahres
Das Jahr 2011 war gut für den Metal: Mac...
Features
Morbid Angel: Dave Vincent und Tim Yeung im Video-Interview
Morbid Angel sind seit dem erneuten Eins...
Features
Trivium-Interview: Selbstfindung durch Erneuerung
Es ist der Hammer, was Trivium mit ihrem...
Neueste Reviews
Neueste Features
Backstage-Prügel: Jiu-Jitsu-Seminar mit Biohazard
Tough guys
Biohazard kommen aus Brooklyn, New York. Da muss man sich wehren, wie uns die Tough Guys schon seit vielen Jahren erklären. Wir haben es getestet.
Horaz (Imperium Dekadenz) tippt den 20. Spieltag
Metal-Liga 2011
Imperium Dekadenz sind für ihren Black Metal mit explizitem Bezug auf das römische Reich bekannt. Nicht für Fußball-Kenntnisse. Sänger Horaz ändert das jetzt.
Bilder-Tagebuch zu "70.000 Tons of Metal Cruise" 2012
Leichtmatrose Leim
2011 stach die "70.000 Tons of Metal"-Kreuzfahrt zum 1. Mal in See - dieses Jahr geht es weiter. Wir waren dabei, bloggten live und zeigen jetzt das Bilder-Tagebuch von Leichtmatrose Leim.
Daniel „Dani“ Löble (Helloween) tippt den 19. Spieltag
Metal-Liga 2011
An Helloween führt in der deutschen Metal-Szene kein Weg vorbei. Ihren Beitrag zum Fußball leistet Drummer Daniel „Dani“ Löble.
Besser sterben und Spaß dabei: Beerdigungen mal anders
Der letzte Gang
Nein, Tod und sterben sind keine schönen Themen. Aber sie sind Teile des Lebens - auch im Metal. Wir haben uns die etwas andere Seite des Themas angesehen.

Kommentar schreiben