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Prominente Verbeugung vor Metallica: ‘Creeping Death’ Cover-Songs
Zusammen mit ‘Raining Blood’ von Slayer...
von Sebastian Kessler
Mutig, mutig: Tori Amos legt sich mit den härtesten Metal-Bands der Welt an. In einem Interview stellt die US-Sängerin in den Raum, dass sie es locker mit jeder Heavy Metal-Band aufnehmen könne. Ganz allein.
Sie führt weiter aus: Keine Metal-Band wäre härter als sie. Denn in ihren Texten gehe es um echte Gefühle. Diese hätten eine Kraft wie nichts anderes auf der Welt. Bei Metal gehe es vor allem um Wahnsinn, und der könne die Seele nicht berühren.
Die Kampfansage von Tori Amos im Wortlaut :
„Sometimes you don't know how music affects people. I embrace that because I don't think that just because I talk about emotional stuff that it's not mother---er stuff. I'll stand next to the hardest f---ing heavy metal band on any stage in the world and take them down, alone, by myself. Gauntlet laid down, see who steps up. See who steps up!
I'll take them down at 48. And they know I will. Because emotion has power that the metal guys know is just you can't touch it. Insanity can't touch the soul. It's going to win every f---ing time.“
Gut gebrüllt. Wir sind so frei und machen die naheliegende Probe auf’s Exempel. Denn Tori Amos hat sich bereits vor einigen Jahren an einer sehr eigenwilligen Version von Slayers ‘Raining Blood’ versucht. Tatsächlich ein bedrückendes Stück Musik – aber härter als das Original?
Hört hier ‘Raining Blood’ von Tori Amos:
Und zum direkten Vergleich: ‘Raining Blood’ im Original von Slayer:
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Kommentare (16)
Nimm weniger !! Tori Amos
Keine Ahnung was die gute Frau genommen hat, aber sie sollte unbedingt weniger davon nehmen.
Das klingt ja wie eine verrostete Gieskanne, im Hagelschauer.
von Ei Wei Wei am 22. September 2011 16:03 Uhr Melden
...
Manchmal können 6 (oder mehr ;)) Saiten mehr ausdrucken als tausend Worte cherriê! wenn man keine Ahnung hat, einfach mal fresse halten. ich wüsste gerat nicht wie man textlich härter sein kann als ne fette Gitarre mit nem Tuning aus der Hölle...also, wenn man den vergleich mal ziehen mag!
cheers,
erik
von Erik am 22. September 2011 16:04 Uhr Melden
was soll das?
Wie kommt man darauf, dass so etwas härter sein soll. Was ist falsch bei der?
von max am 22. September 2011 17:58 Uhr Melden
Jaaa sicher....
Also was die Frau da von sich gibt ist von vorne bis hinten Schwachsinn. In ihren Texten gehts es also um echte Gefühle. Ich denke bei diesem Thema ist Frau Amos etwas arg beschränkt. Echte Gefühle sind meines Erachtens nach nicht nur auf die Kategorie "schnulzig" beschränkt. Ich erweitere das Spektrum mal um Hass, aufgestaute Aggressionen, ans paranoide grenzende Furcht und so weiter. Wenn das jetzt keine echten und vor allem starke Emotionen sind weiß ich auch nicht mehr weiter. Diese Emotionen kommen eben besser rüber wenn man mit aggressiven, schnellen Riffs im Hintergrund den Text ins Mikro schreit. Wen das nicht überzeugt der soll bitte mal versuchen die Aggresivität von "Violent Revolution" auf dem Klavier rüberzubringen und dabei im Sopran zu trällern. Um jetzt noch final mit dem Thema "Bei Metal gehe es vor allem um Wahnsinn" aufzuräumen mal ein prominentes Beispiel: "To live is to die" wurde von Metallica geschrieben um die Trauer über den Tod ihres Freundes Cliff Burton auszudrücken. Mal abgesehen von Burtons 4-Versigen Gedicht taucht auf fast 10 Minuten verteilt keine Textzeile auf und das braucht der Song auch nicht, weil manchmal Noten mehr sagen als Worte
von Skullrider am 23. September 2011 09:39 Uhr Melden
ohh man
die frau hat keine ahnung von metal und weiß nicht mal worüber sie da spricht
von ZoTTo am 23. September 2011 09:40 Uhr Melden
Und vor allem, Erik...
...wie habe ich mir die textliche (!) Härte einer Gitarre vorzustellen? :-)
von Metalcats.de am 23. September 2011 09:40 Uhr Melden
Große Klappe, nichts dahinter...
Warum macht die sowas??? Merkt die denn nicht, das sie sich total zum Affen macht?
...Manche Leute werd ich einfach nie verstehen...tzzz
von jonas am 23. September 2011 09:40 Uhr Melden
Tori Amos vs. Slayer
Mit der sagenhaften Musik von Tori Amos sollte sich jeder Schulabsolvent mal einen Tag lang beschäftigt haben.
Jeden Tag kann man (ich) ihre Songs zwar auch nicht hören, dass geht mir mit Slayer aber ähnlich...
Head-/Trashbanger..., schaut mal über den Tellerrand und gebt EUCH die Chance, richtig gut gemachte Musik jenseits von Slayer und Co. kennen und schätzen zu lernen.
Es grüßt ein 70er AC/DC-Fan... :-)
von joschi am 23. September 2011 09:40 Uhr Melden
Slayer UND Amos ohne Schaden überstanden. Gerne wieder.
Naja, der Wall of Sound der Heavy Metal Bands ist sowieso nur Maskerade (oder Kleidung, die schon wegfliegt, wenn man sie nur scharf genug anschaut, um's mal mit Thomas Carlyle zu sagen), was zählt ist in der Partitur zu lesen. Dort liegen alle Geheimnisse, die es zu einem Lied zu ergründen gilt. Und wenn einer nur das pompöse Geschrammel außenrum braucht, kann er den kurzweiligen Effekt gern als "hart" bezeichnen. Wie sich Heavy Metal in Akustik anhören kann, haben diverste Bands ja bewiesen, Amity in Fame beispielsweise. Aber zu Tori Amos ganz speziell: Obwohl ich ganz gern bei Machine Head, Judas Priest oder In Flames ganz gern Gitarrengerotze goutiere, ein Konzertabend mit Tori am Piano ist trotzdem eine ziemlich heftige Empfindung, und ich gehe gerne zu ihren Konzerten, genauso wie zu o.a. Bands, auch ohne Moshpit und Stagedive. Ich erinnere mich da an Solointerpretationen von Smells like, die ich nachhaltiger empfand als das Original. Aber das ist ja nur IMHO. Nebenbei: Sie war Ende der Achtziger irgendwo im Dunstkreis von Matt Sorum unterwegs, und spielte der nicht bei GunsnRoses? Hatte so einen walisisch anmutenden Namen: Y Kant Tori Read.
von Peter Escher am 26. September 2011 10:23 Uhr Melden
Ich stimm....
Ei Wei Wei zu. das klingt wie ne verrostete gießkanne im hagelschauer. entfremdete cover sind nichts!! siehe scarlett johansson mit tom waits. man muss auch kein die hard fan von metal sein, um zu hören, was da härter ist, weils klar ist: die riffs aus der hölle von släääyööör. und joschi, komm doch bitte ned mit tellerrand, denn ich liebe metal und bin tontechniker an der oper. Viele metaller haben einen ähnlich weiten horizont wie andere musikkonsumenten, aber das grundproblem an dem vergleich ist, dass man äpfel nicht mit brinen vergleichen kann und das hat frau amos anscheinend in der grundschule in mathe verpennt, wenn sie meint, sie ist härter als slayer...Have a nice weekend everyone!
von etch135 am 26. September 2011 10:26 Uhr Melden