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Dave Mustaine (Megadeth) gegen Obama und Occupy Wall Street

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Die Protestbewegung „Occupy Wall Street“ ist längst ein globales Phänomen. Megadeth-Sänger und -Gitarrist Dave Mustaine sieht die Aktion aber kritisch und rügt US-Präsident Obama, weil er die Protestler unterstützt und die Nation spaltet indem er zum Klassenkampf aufruft.

„Ich habe noch nie – nie – einen Präsidenten sagen hören: ‚Geht runter und schließt euch den Protestlern an der Wall Street an‘. Dabei muss er wissen, dass es da unten Nazis gibt, dass dort verwöhnte Kinder sind, Leute, die super-super-wohlhabend sind aber so tun, als würden sie sich kümmern. Sie wollen nur Teil der Bewegung sein.“

Von den Anhängern der „Occupy Wall Street“-Bewegung hält der Megadeth-Frontmann offenbar wenig. Er rechnet vor, dass sie die Stadt täglich 125.000 US-Dollar kosten und nicht organisiert sind:

„Ich würde ihnen wirklich gerne dabei helfen, sich zu organisieren, aber ich glaube nicht, dass dort irgendjemand ist, mit dem man darüber reden kann. Wenn diese Leute protestieren wollen, sollten sie es auf den Stufen des Weißen hauses machen, nicht auf der Wall Street.“

Erst vor kurzem hat sich Tom Morello von Rage Against The Machine „Occupy Wall Street“ angeschlossen (wir berichteten).

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