- 30. Okt 2012
von Enrico Ahlig
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Nergal: Zwei Jahre Haft wegen Religions-Beleidigung?
Anklage gegen Behemoth-Frontmann
Nergal ist in der Vergangenheit des Öfteren mit den Sittenwächtern in Polen aneinander geraten. Jetzt drohen ihm zwei Jahre Haft wegen Religionsbeleidigung
Adam "Nergal" Darski könnten schwierige Zeiten bevorstehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der polnische Gerichtshof beschlossen, dass Nergal ein Verbrechen begangen hat, als er 2007 bei einem Behemoth-Konzert die Katholische Kirche als "mörderischsten Kult des Planeten" bezeichnete.
Ein weiteres Gericht wird jetzt entscheiden, ob und in welcher Form Nergal bestraft wird. Die maximale Höchststrafe liegt laut Reuters bei zwei Jahren Gefängnis.
Jacek Potulski, Anwalt des Behemoth-Sängers, sagte gegenüber Reuters: "Diese Entscheidung schränkt das Recht auf frei Meinungsäußerung ein. Das Gericht hat diese Einschränkung in einem demokratischen System gebilligt."
Erst im August 2011 musste sich Nergal vor Gericht verantworten, weil er in der Vergangenheit auf der Bühne eine Bibel zerriss. Damals sprach ihn das Gericht frei - mit der Begründung, dass es sich dabei um einen künstlerischen Akt gehandelt habe, der im Einklang mit der Ausrichtung der Band stehe.
Wann das Gericht den Fall Nergal verhandelt, ist noch nicht bekannt.
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- 30. Okt 2012
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Kommentare (3)
er
tja! er soll Musik machen und nicht Religion beleidigen
von am 06. November 2012 13:31 Uhr Melden
Was hat er denn gemacht?
Steht nur, was er 2011 gemacht hat, und wo es schon entschieden ist. weshalb wird er angeklagt?
von am 06. November 2012 13:31 Uhr Melden
@er
Bitte?
Diese Art der Zensur ist lächerlich, ich bin zwar auch kein großer Fan von Leuten die auf der Bühne allen ihre Meinung aufdrücken müssen (Dafür gibts das Internet und Interviews) aber eine Haftstrafe entspricht nicht den europäischen Werten.
Aber du scheinst wohl einer dieser erbärmlichen Fundies zu sein deren einzige Lebensfreude darin besteht sich durch das verdammen kritischer Stimmen vor den eigenen Unzulänglichkeiten, Zweifeln und der Furcht vor der Hölle abzulenken...
Sowas hätte ich in Texas erwartet nicht aber in einem Nachbarsland, Schade.
von Kakophoniker am 09. November 2012 11:43 Uhr Melden