- 28. Jan 2013
von Marco Götz
Meldungen
Wacken-Klage: Läppische 1000 Euro für die volle Dröhnung
[Update:] Außergerichtliche Einigung mit Klägern
Wacken bleibt faster, harder, louder. Die Klage wegen des erhöhten Lautstärkepegels beim W:O:A ist vom Tisch. Die Veranstalter einigten sich mit den Klägern außergerichtlich.
[Update:] Erfreulicher Ausgang aus Sicht der Veranstalter des Kult-Festivals Wacken Open Air: Der Vertreter der Kläger einigte sich außergerichtlich mit den Wacken-Organisatoren.
“Wenn der Geräuschpegel von 70 Dezibel im Mittel überschritten wird, zahlt der Veranstalter künftig 1000 Euro an die Gemeinde”, sagte Rechtsanwalt Kannieß.
70 Dezibel entsprechen etwa der Lautstärke eines laufenden Rasenmähers vor dem Schlafzimmerfenster. Der Vorschlag kam laut Kannieß von den Veranstaltern selbst. Das Geld soll von der Gemeinde an soziale Einrichtungen weitergeleitet werden.
Die Einhaltung des zulässigen Lautstärkepegels wird künftig von einer amtlich anerkannten Messstelle überprüft werden.
Ob die Wacken-Bosse wirklich versuchen werden die 70 Dezibel einzuhalten oder einfach die “Unsumme” von 1000 Euro schon vorab an die Gemeinde überweisen, wird sich spätestens am 01.08.2013 zeigen, wenn die Pforten zum weltgrößten Metal-Festival wieder geöffnet werden.
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Wacken Open Air: Das ganze beschauliche 1.800 Seelen-Dorf steht hinter dem alljährlichen Heavy Metal-Festival. Das ganze??? Nein, zwei Einwohner stellen sich quer und klagen jetzt gegen das Mega-Event. Eine dritte Klage soll folgen.
“Louder Than Hell”, eines der unverkennbaren Mottos des Spektakels scheint für manche doch etwas zu laut zu sein. Bei der Klage geht es konkret aber nicht um die maximalen Spitzenwerte von 120 Dezibel, sondern um die durchschnittliche Lärmbelästigung von 90 Dezibel.
Laut dem Rechtsanwalt der Kläger sollen das 20 Dezibel mehr sein als erlaubt. Die angestrebten 70 Dezibel sollen zudem nur tagsüber gelten. Nachts wolle man den Durchschnittswert sogar auf nur 55 Dezibel herunterschrauben.
Das zuständige Ordnungsamt argumentiert dagegen, dass es sich schließlich um ein Heavy Metal-Festival handle und es nicht zu leise sein dürfe. Im Sommer 2000 starben neun Personen auf dem Roskilde-Festival in Dänemark, weil das Publikum wegen zu leiser Musik zur Bühne gedrängt sei.
Am 19.02.2013 soll die Klage vor Gericht verhandelt werden.
Wie würdet ihr entscheiden? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter!
Mehr zum Wacken 2013 findest Du auf unserer Festivalseite.
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- 28. Jan 2013
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Kommentare (13)
Soko Wackenklägerin
Namen und Adressen der Klägerin herausfinden und veröffentlichen!
von am 14. Januar 2013 10:34 Uhr Melden
laut oder leise
ist heute schon der 01.04.? in flames 2009 waren aber schon etwas leise? oder die kläger wollen irgendwie zu geld kommen mit der verhandlung!
von stefan am 14. Januar 2013 10:44 Uhr Melden
**iicH**
Dann sollen die doch aus dem Dorf ausziehen oder Ohropax nutzen :-) , Metal muss man laut hören, gerade bei Motörhead
von B. Hinz am 14. Januar 2013 10:44 Uhr Melden
sofa
Ich finde es ein unding. Und sowas sollte dann wirklich außergerichtlich geklärt werden. Wenn das durch kommen würde, könnte es sich auf andere Festivals ausbreiten. Ich war nie auf Wacken, möchte aber nicht, wenn ich mich da tatsächlich noch mal hin bewege auf die Lautstärke verzichten...
von am 14. Januar 2013 10:45 Uhr Melden
häääääääääääääääääääääääääää!!!!
krass, sogar in wacken gibt es spacken...!
von am 14. Januar 2013 10:45 Uhr Melden
lol
Das ist so als wolle man McDonalds vorschreiben ihr dürftet zwar noch Burger verkaufen aber nicht mehr mit Fleisch...
so ein Blödsinn. Das sind wahrscheinlich ältere oder mufflige Mitmenschen die jetzt gegen eine Veranstaltung vorgehen die 1x im Jahr stattfindet...Lächerlich!
von BO4Ever am 14. Januar 2013 10:45 Uhr Melden
Aufmerksamkeit?
Ich denke, dass diese 2-3 Leute einfach nur Aufmerksamkeit wollen. Nicht mehr, nicht weniger. Das Festival gibt es ja ohnehin schon sehr lange.... und darum klagt man, wenn man das 10-15 Jahre (da es anfangs ja nicht wirklich laut war) "ertragen" hat? Ich empfinde es einfach nur als schlechten Witz.. ein Schrei nach Aufmerksamkeit.
von Jens am 14. Januar 2013 10:45 Uhr Melden
Tzzz
sollten aus trotz noch ma n paar db rauf knallen
von maddin am 14. Januar 2013 10:45 Uhr Melden
was für Idioten
Hier mal Vergleichswerte:
50 Dezibel : Regen, Kühlschrankgeräusche
55 Dezibel : normales Gespräch
60 Dezibel : Nähmaschine, Gruppengespräch
65 Dezibel : Kantinenlärm
70 Dezibel : Fernseher, Schreien, Rasenmäher
75 Dezibel : Verkehrslärm
Selbst eine befahrene Straße ist lauter, als das, was die erklagen wollen. Wie soll denn ein Open Air funktionieren, wenn die Musik nicht lauter sein darf, als ein Gespräch?! Dann könnte man sich das ja gleich sparen...
Man kann nur hoffen, dass die einsehen, dass das Open Air wichtig für Wacken ist, also auch für sie selbst.
von kbs am 14. Januar 2013 10:45 Uhr Melden
Kläger in Urlaub schicken
Die 3 Parteien auf Veranstalter-Kosten für 1 Woche innen Urlaub schicken.... wird ja nicht so schwer sein, wenn die Leute Ihren Urlaub nicht selbst in die Zeit geplant bekommen :D
von am 21. Januar 2013 13:14 Uhr Melden