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Corey Taylor als künstlerischer Seelsorger für Slipknot

Vom Lehrer zum Psychologen

Corey Taylor fordert alle seine Slipknot-Kollegen auf, ihre Gefühle bezüglich Paul Grays Tod niederzuschreiben, um sie künstlerisch zu verwerten.

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Nein, Hausaufgaben soll Corey Taylor seinen Mannen von Slipknot nicht aufgegeben haben, wie es einige Blogs und Webseiten berichtet hatten. Stattdessen fungiert der Sänger lieber als Seelsorger und fordert seine Kollegen auf, ihre Gefühle bezüglich des verstorbenen Bassisten Paul Gray niederzuschreiben.

Wie er Artisan News berichtete, soll ein neues Slipknot-Album nämlich nur dann zustande kommen, wenn ausnahmslos alle Slipknot-Mitglieder mitwirken und ihre Gefühle bzw. Ideen – mögen sie noch so trivial erscheinen – mit in den Songwriting-Prozess mit einfließen lassen.

Hier die komplette Aussage von Onkel Corey:

“Dass ich der Band Hausaufgaben erteilen würde, habe ich nie gesagt. Ich habe aber alle darum gebeten, ihre Gefühle – egal wie positiv oder negativ sie sein mögen – bezüglich Paul Gray, seinem Tod und inwieweit dieser sie beeinflusst hat niederzuschreiben. Denn für ein neues Slipknot-Album – wenn wir denn überhaupt eins machen werden, was mit Sicherheit zwei Jahre in Anspruch nehmen würde – brauchen wir jeden Einzelnen der Band.

Ich lehne es sogar strikt ab, es anders anzugehen. Egal ob es nun Riffs, einzelne Textzeilen oder gar komplette Songs sind, jeder soll auf diesem Album mitreden. Wenn nicht alle mitwirken, dann soll es auch nicht sein. Also habe ich die Jungs ermutigt alles niederzuschreiben, egal wie offensichtlich es erscheinen mag. Sie sollen einfach nur ihre Gedanken und Ideen zu Papier bringen und sie mir geben. Wir werden dann schon gemeinsam einen Weg finden, es künstlerisch umzusetzen.”

Was haltet ihr von Coreys Aufforderung an seine Bandkollegen? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter!

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