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Metallica-Film sei eine saublöde Idee gewesen

Als 2004 die Metallica -Doku SOME KIND OF MONSTER erschien, mussten viele Fans erstmal schlucken – so menschlich kannte man die Metallica-Musiker nicht. Heute bereut Lars Ulrich es, den Film überhaupt gemacht zu haben.

Metallica Foto: Videodreh (c) www.metallica.com Metallica Will man sehen, wie sich Lars Ulrich (Schlagzeug) und James Hetfield (Gesang, Gitarre) streiten? Will man wissen, wie sehr Ulrich damals auf Oasis stand und seinen für teuer Geld verkauften Bildern nachtrauerte?



Der Metallica-Schlagzeuger selber erklärte kürzlich in einem Interview, dass SOME KIND OF MONSTER eine wirklich saublöde Idee gewesen sein. Unter anderem, weil er seit dem von Noel Gallagher (Oasis) aufgezogen werde:



"Jedes Mal, wenn ich Noel Gallagher sehe, wirft er mir Zitate aus dem Film entgegen. Das hat mittlerweile eine ziemliche Eigendynamik entwickelt. Ich musste drei verdammte Jahre damit leben. Die ganze Sache war eine beschissene Idee."



Es gebe zwar viele andere Musiker, die den gleichen Mist durchgemacht hätten wie Metallica damals, die eine Therapie machten und ständig einen psychologischen Berater mitschleppten, aber diese Bands seien nicht so doof gewesen, das auch noch zu filmen und dem Rest der Welt zu zeigen.



So mancher Metallica-Fan wird sich jetzt vielleicht bestätigt fühlen – obwohl viele Fans auch den Mut von Metallica lobten, diese düsteren Band-Kapitel ganz offen mit aller Welt zu teilen.



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