- 01. Jun 2009
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Gefangene wurden mit Rock und Metal gequält
Irak, Afghanistan und Guantanamo
Rock und Metal, von Metallica bis AC/DC, wurden von den USA in Gefangenenlagern genutzt, um Insassen psychisch mürbe zu machen. Drowning Pool und Nine Inch Nails äußern sich dazu
Drowning Pool spielten schon 2006 in Bagdad für verwundete US-Truppen und sagten anschließend, dass sie froh seien, wenn ihre Musik zur Verhinderung eines neuen „11. September“ helfen könne.
Gemeint sei damit, so Bassist Stevie Benton, lediglich, dass sie ihre Truppen unterstützen möchten, die jeden Tag ihr Leben in den Krisengebieten riskierten. Die genannten Aussagen seien vor allem nach den persönlich bewegenden Erfahrungen in Bagdad gemacht worden und sollten nicht missverstanden werden.
Dass ihr Song ‘Bodies’ angeblich zur psychischen Folter an Gefangenen genutzt wird, thematisierte der Bassist allerdings nicht.
Ganz ander Trent Reznor von Nine Inch Nails, dessen Songs ‘March Of The Pigs’ und ‘Mr. Self-Destruct’ ebenfalls eingesetzt wurden. „Es ist schwer sich etwas vorzustellen, das noch gemeiner, verletzender und ernidrigender ist, als zu hören, dass die Musik zur Folter eingesetzt wird, in die du selber dein ganzes Herz gesteckt hast.“
Alle möglichen legalen Schritte wolle er gegen diese Ausnutzung seiner Musik in Anspruch nehmen und jegliches Geld, das dadurch vielleicht reinkommt, an Menschenrechtsorganisationen spenden.
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