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Duff McKagan: Wer zu viel für Alben zahlt, ist selber schuld

Duff McKagan war mal Bassist bei Guns N’ Roses , ist jetzt mit seiner eigenen Band Loaded unterwegs, hat zwischenzeitlich auch noch in der Elite-Uni Harvard gelernt und so seine eigenen Ansichten über die Zukunft der Musik-Industrie.

Mit Guns N’ Roses hat Duff McKagan viele gute und schlechte Erfahrungen im Musik-Geschäft gemacht, hat also generell schon eine Menge zu erzählen. Da er zusätzlich auch noch in der Elite-Uni Harvard zum Thema Wirtschaft gelernt hat, bekommt seine Meinung zur viel diskutierten Zukunft des Musik-Business ein gewisses Gewicht.



In einem Interview erklärte Duff McKagan nun, dass Plattenfirmen-Riesen der Vergangenheit angehören und er deshalb bei einer kleinen Firma unterschrieben habe. „Niemand verkauft mehr so viele Alben wie Guns N’ Roses in den 80ern oder 90ern. […] Die Leute bekommen ihre Musik umsonst im Internet – und jeder, der heutzutage zu viel Geld für Platten ausgibt, ist selber schuld.“



Da bevorzuge Duff McKagan doch die Situation bei einer kleinen Firma, wo deutlich weniger Druck herrsche. Außerdem hofft der ehemalige Guns N’ Roses Mann jetzt auf Europa, anstatt die USA. „Amerikaner nehmen uns nicht ernst. Sie denken, ‘da kommt also der und der von jener Band und deswegen soll ich mir das ansehen? Bestimmt nicht’. Sie geben Musik nicht wirklich eine Chance.“



Die Hoffnungen für SICK, das Debüt seiner neuen Band Loaded, sind entsprechend klar auf Europa gerichtet, wo er momentan auch mit Mötley Crüe unterwegs ist. Hoffentlich hat er da mit seiner Einschätzung recht, dass Loaded bei uns freundlicher und offener angenommen werden.





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