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Dimmu Borgir und Amon Amarth Live Bericht

München, Georg Elser Halle, 25. Oktober Dimmu Borgir + Amon Amarth + Engel



Wenn zwei astreine Headliner wie Dimmu Borgir und Amon Amarth gemeinsam auf Tour gehen, kann das nur zwei Dinge bedeuten: Die Hallen werden voll und die Stimmen heiser. Denn wenn Wikiner und Höllen-Brut gemeinsame Sache machen, stehen die Zeichen auf Orkan.



Vorher dürfen allerdings erst noch Engel auf die Bühne, die die dänischen Hatesphere ersetzen. Obwohl die Schweden noch niemand kennt, kommt ihr moderner Groove mit Todes-Ton und Synthi-Applikation gut an. Überraschend gut, denn das Debüt ABSOLUTE DESIGN ist noch nicht mal offiziell veröffentlicht.



Danach geht es aber richtig los. „Amon Amarth“-Rufe schallen durch die Halle, die blonden Todes-Wikinger kommen unter tosendem Beifall auf die Bühne und eröffnen das Schlachtfeld. Der Sound ist anfangs zwar etwas leise und ausbaufähig, wird aber ab der Mitte des Sets besser justiert.



Wie stark wird aber danach der Bruch wohl sein? Gerade singen noch alle lauthals ‘Death In Fire’ und ‘Pursuit Of Vikings’ mit, während die Band am liebsten nicht vor, sondern im Publikum spielen würde. Anschließend soll es die schwarze Messe mit der bösen Würde des Black Metal geben.



Aber: Es geht gut. Ziemlich sogar. Dimmu Borgir gucken sich von der Amon Amarth-Agilität was ab, bewegen sich mehr als gewohnt und brettern gut los. Dass beim ersten Song ‘Progenies Of The Great Apocalypse’ noch seltsame Priester oder ähnliches auf der Bühne rum stehen, stört nicht groß.



Es setzt Hits, die evil Posen stimmen und durch die Versetzung des Schlagzeugs auf die rechte Bühnenseite entsteht mittig vor den Background-Projektionen eine schöne Anhöhe fürs Zentral-Posing.



Beim finalen ‘Mourning Palace’ geht natürlich noch mal alles, bevor das Münchener Metaller-Volk zufrieden wieder nach Hause gehen darf.



Setlists



Engel

In Splendour

Casket Closing

Scythe

Propaganda

Trial And Error

Calling Out

Seven Ends



Amon Amarth:

Valhall Awaits Me

Runes To My Memory

Death In Fire

Cry Of The Black Birds

Fate Of Norns

Asator

Victorious March

Pursuit Of Vikings



Dimmu Borgir:

Intro

Progenies Of The Great Apocalypse

Vredesbyrd

The Serpentine Offering

The Chosen Legacy

The Sinister Awakening

Grotesquery Conceiled (Within Measureless Magic)

A Succubus In Rapture

Fear And Wonder

Blessings Upon The Throne Of Tyranny

Spellbound (By The Devil)

Sorgens Kammer

The Insight And The Catharsis

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The Sacrilegious Scorn

Puritania

Mourning Palace

The Fallen Arise (Outro)



Tobias Gerber



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Den ausführlichen Bericht vom Konzert findet ihr natürlich in der Januar-Ausgabe vom METAL HAMMER!



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