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Nightwish-Sängerin Anette Olzon und Kollegen äußern sich zum tränenreichen Konzert-Abbruch
Sechs Songs vor Ende des Sets verließ...
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Der tränenreiche Abbruch eines Nightwish-Konzertes in Belo Horizonte, Brasilien, sorgte für viel Wirbel unter Fans. Was war los? Jetzt erklärt Sängerin Anette Olzon erneut, dass es an übermäßig viel Rauch im Saal lag, aber auch an Streit und Stress.
„Für Sänger ist es krass, auf der Bühne die Stimme zu verlieren. Ein halbes Jahr früher hätte ich einfach weiter gemacht, aber der Stress und die schlechte Stimmung in der Band haben in Brasilien ihren Höhepunkt erlebt,“ erklärt sie.
Der Stress, wochenlang unterwegs und nicht zu Hause zu sein, habe der Sängerin doch stark zugesetzt. Die Nightwish-Musiker seien voneinander gelangweilt gewesen und sich aus dem Weg gegangen, anstatt in einer offenen Auseinandersetzung die Probleme anzusprechen.
„Ein Streit reinigt die Luft. Auf der Bühne war alles in Ordnung, der Stress hinter der Bühne, mit ständig neuen Menschen, verursacht Probleme.“
Um damit besser klar zu kommen, hat Anette Olzon jetzt einen persönlichen Manager angeheuert – wie sie ein Schwede. Keine leichte Entscheidung, denn sie habe keinen Stress mit den anderen Mitgliedern gewollt, die zusätzlich alles Finnen sind. Jetzt könnten dafür ihre persönlichen Anliegen, die sich von den anderen Musikern unterscheiden, besser vertreten werden – z.B. bei Klamotten-Sponsoren.
Allerdings wolle sie keinesfalls einen Keil in die Band treiben oder sich absondern – was im Falle ihrer Vorgängerin Tarja Turunen der Fall war. Bei ihr soll der persönliche Manager einiges zur irgendwann unhaltbaren Situation in Nightwish beigetragen haben. Verstehen kann Anette die Vorgängerin mittlerweile trotzdem:
„Ich verstehe jetzt, dass Tarja wahrscheinlich einen guten Grund hatte, einen eigenen Manager anzuheuern. Das hat nichts mit meinem Engagement für Nightwish zu tun und wird uns sicher helfen.“
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