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Meshuggah erklären zensiertes OBZEN Cover

Das Cover der neuen Meshuggah-Platte OBZEN ist zwar durchdacht, aber keineswegs hart und anstoßend. Sollte man meinen. Entscheidungsträger in Amerika sehen das aber anders und zensieren es.
Foto:
M. Born
Meshuggah live, Inferno Festival 2011

Meshuggah-Gitarrist Marten Hagstrom bedauert es ein wenig, dass das Cover der neuen Scheibe OBZEN in Amerika erstmal nicht zu sehen ist – es wurde hinter einem Schuber versteckt, so dass das Konzept nicht durchscheint.



Dabei legt die Band auf das Konzept durchaus Wert – es zeigt einen Mann im „perfekten Zen-Moment“. Allerdings mit Blut an den Händen. Für den Gitarristen bedeutet es, „dass die Menschheit ihren inneren Frieden nur durch Blutvergießen und Habgier findet.“



Obwohl der Mann in der traditionellen Lotus-Position sitzt, formen die durch Blut betonten Hände jeweils eine 6, wodurch das Bild wieder eine andere Richtung bekommt.



Das war den amerikanischen Entscheidungsträger wohl zu viel des Guten – das Cover ist so nicht erlaubt. Obwohl die Plattenfirma es ursprünglich abnahm. Meshuggah wissen nun selber nicht so genau, warum die Zensur stattfand – zumal das Original-Cover unter dem Schuber ja auch immer noch vorhanden ist.



Unerfreulich ist es allemal, da, wie von Marten Hagstrom erklärt, einige Gedanken in das Artwork geflossen sind.



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