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Klare Worte fand Slayer-Sänger Tom Araya kürzlich auf die Frage, warum Slayer große Acts wie Trivium, Amon Amarth und Mastodon mit auf Tour nehmen, anstatt kleineren Bands eine Chance zu geben: so verkaufe man Tickets.
„Ich hasse es, das zu sagen, aber wenn man so lange dabei ist wie wir, geht es nun mal ums Geld.“ Bezüglich kleineren Bands ist die Absage ganz klar: „Sie verkaufen keine Tickets – und die Tour dient dazu, die Hallen vollzukriegen.“
Um eine kleinere Band mitzunehmen, müsse schon ein ganz besonderer „wow“-Effekt da sein. Doch so gut sei zurzeit keine Band. Denn, so klingt zwischen den Zeilen durch, der „wow“-Effekt müsse nicht nur musikalischer Natur sein, sondern auch bzgl. kommerziellen Erfolgsmöglichkeiten bestehen.
Dies sei z.B. bei System Of A Down so gewesen, als sie noch niemand kannte und Slayer sich ihrer annahmen.
Außerdem erklärte Tom Araya, dass ihn 50-Jährige, die headbangend auf der Bühne stehen, erschrecken. „Ich hätte Sorge, dass sie von der Bühne fallen,“ erklärt der selber schon 47-Jährige Musiker.
Ob das auch Rückschlüsse auf die weitere Karriere von Slayer zulässt, ließ Tom Araya allerdings offen.
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