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104 „Satansanbeter“ bei Konzert im Iran verhaftet

Metal- und Rock-Fans mussten im Iran mal wieder als Satansanbeter dran glauben. Bei einem Konzert gab es 104 Verhaftungen, weil angliche der Teufel angebetet und Alkohol und Blut getrunken wurden.

Es kommt immer wieder vor, dass Metal-Bands und ihre Fans im streng gläubigen Iran als Satansanbeter angesehen und entsprechend behandelt werden. Jetzt scheint es wieder so weit gewesen zu sein.



Medien berichten, dass in der Stadt Schiraz 104 Fans bei einem Konzert verhaftet wurden. Es soll sich dem offiziellen Wortlaut zufolge um ein unmoralisches Konzert gehandelt haben, das auch eine satanische Zeremonie gewesen sei, die übers Internet in die ganze Welt übertragen worden sei.



„Diese Leute haben Alkohol getrunken, sich selber verletzt und Blut gesaugt. In manchen Zeremonien verbeugen sie sich sogar vor Satan,“ soll es offiziell geheißen haben.



Darüber hinaus seien Bilder von Drum Sets und Verstärkern gezeigt worden, während einige der Verhafteten mit Motiven von Flügeln und Autoteilen tätowiert seien.



Verhaftungen bei Konzerten sind zwar nicht die Regel, leider aber auch keine wirkliche Ausnahme im Iran.





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