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Behemoth: Prozess wegen Bibel-Zerstörung hat begonnen

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[Update:] Das polnische Gericht hat eine Entscheidung im Verfahren gegen Behemoth-Chef Nergal getroffen und ihn von allen Anklagepunkten freigesprochen. Er war wegen Beleidigung der römisch-katholischen Bevölkerung angeklagt worden, nachdem er bei einem Konzert auf offener Bühne eine Bibel zerstört hatte – von den entsprechenden Worten begleitet. Nergals Argumentationslinie: Es sei ein künsterlischer Ausdruck und keine vorsätzliche Beleidigung von jemandem gewesen.

Als vor zwei Jahren das polnische Komitee zur Verteidigung gegen Sekten gegen Behemoth-Chef Nergal Stellung bezog und seine Bibel-Zerstörungen auf der Bühne angriff (hier die Hintergründe), konnte es noch nicht zum Gerichtsprozess kommen, da in Polen für diese Klage mindestens zwei Klagen vorliegen müssen.

Wie berichtet wird, seien diese jetzt vorhanden, da in letzter Zeit diverse Beschwerden zu eben diesem Thema eingereicht worden seien. Entsprechend sind die ersten gerichtlichen Schritte jetzt erfolgt.

Nergal bezeichnete in seinem Plädoyer das, was er auf der Bühne tue, als künstlerische Freiheit, die nicht gedacht sei, religiöse Gefühle zu beleidigen. Ein von der Anklage hinzuberufener Experte hingegen erklärte, dass jede Bibel als Gegenstand der Religion angesehen werden könne. Und genau solche ein Gegenstand sei ja vorsätzlich zerstört worden.

Wenn die Anklage wirklich Erfolg hat, drohen dem Behemoth-Fronter nun bis zu zwei Jahren Haft.

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Live Nation & Ticketmaster: Illegales Monopol

Nach einem fünfwöchigen Prozess hat eine Bundesjury in Manhattan, New York, das Veranstaltungsunternehmen Live Nation und den Konzertanbieter Ticketmaster der illegalen Monopolbildung schuldig gesprochen. Dem vorausgegangen war eine vorläufige Einigung im Kartellverfahren. Die Klage wurde bereits im Mai 2024 vom US-Justizministerium eingereicht. In der Klage hieß es, dass Live Nation Entertainment durch Exklusivverträge, Drohungen gegenüber Konkurrenten und die Ausnutzung seiner Marktmacht Kartellgesetze verletze. Die Einigung beinhaltete die Kündigung einiger Exklusivverträge mit Veranstaltungsorten sowie Schadensersatzleistungen von mehreren Millionen US-Dollar. Der Vergleich kam erst im März unter der Trump-Administration zustande. „Monopolistische Tyrannen“ Nach diesem vorläufigen Abkommen folgte am 15. April das abschließende…
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