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Behemoth: Nergal von Reaktionen auf seine Krankheit überrascht

Eigentlich wollte sich Behemoth -Chef Adam "Nergal" Darski gar nicht zu seiner Leukämie-Erkrankung äußern, doch die Fans drängten zu sehr. Jetzt muss der erklärte Misanthrop zugeben, dass ihn die Hilfsbereitschaft doch ziemlich überraschte.

Foto:
T. Gerber
Behemoth, Nergal live Summer Breeze 2008

Lernt der 33-jährige Finsterling jetzt die Nächstenliebe kennen? Das wäre vielleicht doch ein wenig kitschig – überrascht zeigt sich der Behemoth-Fronter trotzdem:

„Aufgrund meiner persönlich ziemlich niedrigen Meinung von Menschen bin ich ziemlich geschockt von den Reaktionen auf meine Krankheit. Ich habe GAR NICHTS erwartet, aber trotzdem ein Feedbak bekommen, das alles übertrifft.

Ich löee wirklich JEDE Mail, die ich bekomme, auch wenn ich nicht alle beantworten kann. Die Kraft eurer Worte ist wahre Magie und ich danke euch allen. Ihr seid eine gigantische, unzerstörbare Armee, die mich während dieser schweren Zeit inspiritert.

Wer die Geschichte von Behemoth kennt weiß, das wir alles durch harte Arbeit und Kompromisslosigkeit erreicht haben. Das gilt auch für mein Privatleben, denn ich bin ein ziemlich starkes Arschloch. Ich habe keinen Glauben, verlasse mich aber auf 100-prozentigen Sieg und bin mir sicher, dass ich stärker denn je aus der Geschichte wieder rauskomme. Sun Tzu hat in „Die Kunst des Krieges“ geschrieben, dass das Ergebnis von tausend Kämpfen dich nicht überraschen kann, wenn du dich und deinen Feind kennst. Mit diesem Nietzsche-Ansatz werde ich der Sieger sein. Wartet es ab.“

Seine Kampfbereitschaft hat Nergal also nicht verloren – um seine Mitmenschen kümmert er sich mittlerweile trotzdem mehr. So nutzt er seinen Bekanntheitsgrad, um für die Aktion musicsaveslives.org zu werben. Die Aktion soll das Bewusstsein der Menschen für Transplanationen stärken.

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