Das hört man so gerne wie selten: die heilende Kraft des Metal wird von seriösen Autoren ernsthaft betont. So zum Beispiel von einem Autoren der New York Times.
Er ist ein Musikfanatiker und wird zurzeit wegen fortgeschrittenem Prostata-Krebs behandelt. Was ihm wirklich hilft, ist seine Musik, wie er in einem Beitrag zu seiner aktuellen Playlist schreibt.
Neben diversen anderen Künstlern kommt vor allem der Metal sehr gut weg:
“Der Beste Metal – Meshuggah, Metallica, Mastodon – schlägt sich durch den Krebsnebel, der manchmal durch das Gewicht meiner Diagnose und die Müdigkeit der Medikamentierung herauf zieht. Seine Wut bringt mich zurück ins Leben, wie die Elektroden am Schädel von Frankensteins Monster. Mastodons Album LEVIATHAN […] führt mir Ahab als einen wahnsinnigen Gitarristen vor Augen, der an den weißen Wal gekettet ist, so wie ich an den Prostatakrebs gebunden bin (auch wenn ich nicht vorhabe, mit dem Schiff unterzugehen).”
Bei so viel Herzblut für die Musik, kann die Genesung hoffentlich nicht allzulange auf sich warten lassen.