- 14. Feb 2011
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Rob Halford, Slash und Mayhem verteidigen sich
Aufreger gibt es in der Metal-Welt eigentlich immer – so auch in den letzten Wochen. Rob Halford, Slash und Mayhem verteidigen sich jetzt öffentlich für Taten, die manchen Fans nicht so ganz in den Kopf wollen.
Viele Fans fanden es schlicht daneben, dass Judas Priest Sänger Rob Halford ein Weihnachtsalbum aufnahm. Und doch, WINTER SONGS ist genau das. Alles kein großes Ding, meint der Sänger jetzt, der mit Gegenwind gerechnet hat:
„Es ist nun mal so, dass ich mir den Luxus einer Solo-Karriere erlauben kann und damit auch das Unerwartete machen kann. Genau wie jeder Andere auch, liebe ich die Weihnachtstage. Ich mache das Gleiche, wie Jeder.
Ich habe das Album aus unterschiedlichen Gründen veröffentlicht, hauptsächlich aber, um mich selber in einer Weise auszudrücken, wie noch nie bisher. Ich möchte machen, was mir wichtig erscheint.“
Es könnte sogar ein weiteres Album mit Coverversionen bekannter Volkslieder geben. Fixe Pläne habe Rob Halford dazu aber noch nicht.
Neben dem Metalgod ist aber auch der ehemalige Guns N’ Roses Gitarrist Slash in die Kritik gekommen, seit ein paar Songs seines kommenden Solo-Albums ins Netz gerutscht sind. Unter den Songs war auch ein Cover des Gunners-Klassikers ‘Paradise City’ – mit Fergie und Cypress Hill am Gesang. Fans hat das gar nicht gefallen, Slash steht immer noch drauf:
“Bisher haben noch nicht viele Leute Fergie als Rock-Sängerin gehört, aber sie singt den Song besser als so mancher Kerl den ich kenne. Tief im Inneren ist sie eine Rock-Röhre.“
Was man von Guns N’ Roses schon kennt, geht jetzt auch auf das Konto der Black Metal Veteranen Mayhem: Hotelzimmer-Verwüstung. Fand die Plattenfirma nicht so witzig. War auch ziemlich teuer. Mayhem relativieren natürlich:
„Sie [die Plattenfirmenleute] sind so korrekt, dass sie mit Typen wie uns am liebsten gar nichts zu tun hätten.
Wir hätten eigentlich in Einzel-Zimmern in einem Drei-Sterne-Hotel untergebracht werden sollen. Stattdessen hatten wir Doppelzimmer in einem Kasten, der seit 60 oder 70 Jahren nicht renoviert wurde. Als sich einer von uns aufs Bett setzte, brach es ein. Danach glaubte ein Spiegel dran, jemand hat sich geschnitten, es floss etwas Blut und andere Dinge gingen auch kaputt.“
Man sei natürlich nicht nüchtern gewesen und irgendwann habe die Polizei dann alle einkassiert. Da floss dann aber auch schon Wasser aus den Räumen, der Fernseher war zerstört und die besoffenen Musiker wollten eigentlich endlich schlafen nach dieser anstrengenden körperlichen Arbeit.
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