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US-Gericht schließt die Tauschbörse LimeWire

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[Update:] 105 Millionen US-Dollar müssen die Besitzer von Limewire Medienberichten zufolge wegen Copyright-Verletzungen zahlen. Vorausgegangen war ein langer Rechtsstreit mit dem Branchenverband der Musikindustrie RIAA, der ursprünglich auf 1,4 Milliarden US-Dollar geklagt hatte. Die Seite war schon vorher gerichtlich geschlossen worden. Der Inhaber und Gründer Mark Gorton muss für das Geld aufkommen. Gut, dass er mittlerweile als Multimilliardär gilt und sich die Rechnung leisten kann.

Laut Klageschrift der Plattenfirmen-Anwälte soll LimeWire monatlich einen Schaden von 500 Millionen Dollar verursacht haben. Es könnten also gigantische Schadenersatz-Forderungen folgen, denen mit der Entscheidung des New Yorker Gerichtes prinzipiell erstmal die Tore geöffnet wurden.

Das Gericht hat sich der Klage nämlich insoweit schon gebeugt, dass es der Plattform auferlegte, jeglichen Service einzustellen. Die Betreiber folgten der Aufforderung – LimeWire ist somit erstmal Geschichte. Wer die Seite jetzt besucht, findet wenig außerdem diesem Text:

„Legal Notice

This is an official notice that LimeWire is under a court-ordered injunction to stop distributing and supporting its file-sharing software. Downloading or sharing copyrighted content without authorization is illegal.“

LimeWire soll eines der einflussreichsten Portale gewesen sein, wenn es um illegale Musik-Verbreitung geht. Die Erfinder der Software hingegen haben sich eine goldene Nase verdient. Wie viel ihres Vermögens sie in den nun folgenden Prozessen wieder verlieren werden, bleibt abzuwarten.

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Bret Michaels sagt Auftritt ab, Rikki Rockett verteidigt ihn

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