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Erzbischof verbietet Rock-Songs auf Beerdigungen

Selbst in der Heimat von AC/DC darf nicht grenzenlos gerockt werden: Der Erzbischof von Melbourne will auf Beerdigungen nur noch kirchliche Musik hören. Die Australier müssen also auf ‘Highway To Hell’ oder ‘Another One Bites The Dust’ (Queen) verzichten.

Die eigene Beerdigung nehmen viele als die letzte Chance, sich ihren Mitmenschen von der ganz individuellen Seite zu zeigen. Oft durch die Lieblings-Musik, die zur Trauerfeier gespielt wird. Der australische Erzbischof Denis Hart sieht das anders: Er will auf dem Friedhof nur kirchliche Musik hören.



Rock-Songs, Pop-Balladen und Fußball-Hymnen seien dem Anlass nicht angemessen, so der Erzbischof von Melbourne. Immerhin sei die katholische Beerdigung ein heiliger Ritus, für den es entsprechende Musik gebe. Obwohl die Wünsche des Verstorbenen berücksichtigt werden sollen, zieht er eine Grenze.



Zu den meistgewünschten Songs auf Beerdigungen in Melbourne gehören etwa Bette Midlers ‘The Wind Beneath My Wings’ und Frank Sinatras ‘My Way’. In Großbritannien führen unter anderem ‘Another One Bites The Dust’ von Queen und ‘Highway To Hell’ von AC/DC die Liste an. Typisch englischer Humor, der beim australischen Erzbischof wohl wenig Anklang finden dürfte.



Erst vor Kurzem sorgte eben jener Erzbischof Hart für einen Eklat, in dem er einem Missbrauchs-Opfer sagte, es solle zur Hölle fahren.





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