- 12. Jan 2011
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Satyricon verärgert über LORDS OF CHAOS Verfilmung
Satyricon -Sänger Sigurd "Satyr" Wongraven und sein Schlagzeuger Kjetil-Vidar "Frost" Haraldstad sind verärgert, dass das Black Metal Buch LORDS OF CHAOS verfilmt wird.
In Black Metal Kreisen kennt fast jeder das Buch LORDS OF CHAOS, das sich mit der norwegischen Black Metal Szene Anfang der 90er beschäftigt - der Musik, den Kirchenverbrennungen, den Drohungen und Morden. Es soll dabei die Geschichte so wiedergeben, wie sie geschehen ist.
Seit ein paar Wochen ist bekannt, dass das Buch nun endlich auch verfilmt werden soll.
Sigurd "Satyr" Wongraven (Gesang) und Kjetil-Vidar "Frost" Haraldstad (Schlagzeug) von Satyricon freut das gar nicht. Eigentlich war Satyr froh, dass es endlich um die Musik, und nicht um die Sensationen geht. „Da LORDS OF CHAOS ein unglaublich schlechtes Buch ist, nehme ich an, dass auch der Film schlecht sein wird.“ Für Frost ist die Verfilmung des Buches gar ein „parasitäres Phänomen“.
Laut Produzent Stuart Pollok soll der Film ein „psychologischer Horror-Film“ werden. Ein erster Schauspieler steht auch schon seit einiger Zeit fest: Jackson Rathbone, der mit dem Teenie-Vampir-Film TWILIGHT bekannt wurde.
Was all die anderen Musiker, die an den obskuren Taten jener Black Metal Frühphase beteiligt waren, von dem Film-Projekt halten, ist unbekannt. Immerhin werden ihre Jugendsünden nun zum abendfüllenden Film umgebaut und einem Publikum vorgestellt, das deutlich größer sein wird, als die Leserschaft des ebenfalls schon erfolgreichen Buches LORDS OF CHAOS.
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Kommentare (2)
Das ist ein Witz!
Okay, ich war auch nicht begeistert davon ein Buch wie Lods of Chaos zu verfilmen und ne Hollywoodsache daraus zu machen, ABER die Typen von Satyricon sollen sich nicht so aufspielen. Sie machen siet langer Zeit keinen Black Metal mehr und gehören für ihre Anmaßungen einfach nur verprügelt. Meine Meinung.
von buh mann am 24. August 2011 11:14 Uhr Melden
Lächerlich
Ich persönlich sehe mir sehr gerne Norwegische Filme an und diese Filme sind nicht mit Hollywood zu vergleichen. Sie schaffen es aus jeden Cent aus ihrem Buget etwas rauszuholen. Wenn also jemand diese Geschichte verfilmen sollte bin ich froh das es die Norweger sind, denn da kann ich zumindestens sagen das auch wenn er viele auf dem Kopf stoßen wird, da es nunmal innerhalb der Szene ein sehr umstrittenes Thema ist, es Prinzipel gut wird. Wie gesagt sollange man nicht zur szene gehört. Was Satyricon angehnt, sollen sie einfach mal die Fres** halten. Den egal wie man darüber denkt, gehört es nunmal zur geschichte des Black Metals. Klar ist es nicht unbedingt ein Teil wo jeder Stolz drauf ist, aber letzten endes war der Black Metal eben wegen dem so erfolgreich. Welche wirkung der Film sollte er wirklich verfilmt werden (Für mich ist und bleibt es der DUKE NUKEM der Black Metal szene) haben wird entscheidet die Black Metal Szene selbst. Poser sollten welche kommen aufgrund des Films gibt es jetzt auch und gab es auch schon vorher.
von aserath am 29. August 2011 10:32 Uhr Melden