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Historischer Erfolg für Online-Musik: Mehr Einnahmen als im physischen Verkauf

„Online ist die Zukunft.“ Bisher war es eine Binsenweisheit, die leider wenig Geld brachte. Jetzt hat ein US-Major erstmals mehr Geld mit Online-Musik verdient, als im physischen Tonträgerverkauf.

Es scheint, als wäre die Zukunft endlich im Jetzt angekommen – zumindest was die Verdienstmöglichkeiten im Musik-Business angeht. Als erster Major überhaupt hat das Label Atlantic jetzt bekannt gegeben, 51% seiner Einnahmen mit digitalem Verkauf erworben zu haben. Zum digitalen Verkauf gehören Downloads, Klingeltöne, etc.



Die Warner Music Group, zu denen Atlantic gehört, konnte ihre Einnahmen aus dem digitalen Sektor um 39% auf 639 Millionen Dollar steigern. Das ist umso erstaunlicher, als das erfolgreichste Album des Labels – Kid Rock mit ROCK N’ ROLL JESUS – über den größten Online-Verkauf (iTunes) gar nicht erhältlich war.



Doch das sind nicht die einzigen guten Nachrichten in Sachen digitaler Musik. Frankreichs Pläne, eine aggressivere Bekämpfung der Internet-Piraterie mit einer Internet-Sperre zu verfolgen, konnten nicht durchgesetzt werden. Die EU-Kulturminister erteilten diesen Plänen im Europäischen Kulturrat eine Absage. Stattdessen, so das Gremium, sollten attraktivere Online-Angebote geschaffen werden.



Auch das digitale Rechtemmnagement (DRM) sei mit Vorsicht zu genießen, da es Nutzer häufig verwirre und die Benutzung der Daten auf verschiedenen Systemen oft behindere.



Die Online-Musikwelt bleibt also weiter in Bewegung…





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