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Sorgerechtsprobleme für Glen Benton wegen Image von Deicide

Klar, Satan gehört zum Metal wie die Devilhorns aufs Konzert. Wenn Chef-Satanist Glen Benton ( Deicide ) dann aber Sorgerechtsprobleme hat, hilft das Image wenig. Ganz im Gegenteil.

Deicide-Sänger und Chef-Satanist Glen Benton hat eine bittere Zeit hinter sich, die eine fiese Scheidung inklusive langer Sorgerechts-Streitereien mitbrachte. Letztlich gewann er das Sorgerecht für seinen Sohn, doch die Band musste dafür erst mal auf Eis gelegt werden.



„Ich wollte nicht, dass das Gericht die Band-Aktivitäten gegen mich verwenden konnte,“ erklärte der Deicide-Sänger kürzlich.



Tatsächlich brachte die Gegenseite Shirts und ähnliches von Deicide ein, doch Glück im Unglück – der Richter zeigte sich unbeeindruckt. Trotzdem war sich Glen Benton nicht sicher, ob er jemals wieder mit Deicide weitermachen würde.



„Ich dachte nicht, dass es weitergehen würde. Aber nachdem wir ein paar Jahre Auszeit nahmen, spielen wir jetzt nur einzelne exklusive Shows. Nach 20 Jahren, in denen wir überall gespielt haben, bedienen wir jetzt nur noch die großen Märkte.“



Genau das richtige für den langsam alternden Musiker, der von Backstage-Parties und Saufgelagen nichts mehr wissen möchte. Für ihn zählt stattdessen die Familie und sein Zuhause mehr.



Ein Teil seiner Familie würde den Sänger dann auch gerne bei den Gigs begleiten: sein anderer, 17-jähriger, Sohn, der selber Gitarre spielt. Doch Glen Benton zeigt sich stur – und rational. Er solle erst mal die Schule beenden und ein paar Jahre älter werden.



Ungewohnte Seiten des sonst eher für markigen Sprüche und Bilder bekannten Musikers...





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