- 16. Nov 2008
von
Meldungen
Volbeat + Stuck Mojo + Serum 114 Konzertbericht
Volbeat + Stuck Mojo + Serum 114 Wien: Planett/Gasometer, 17.10.2008
Pünktlich um 20:00 Uhr entert das deutsche Vierergespann Serum 114 die Bühne, um mit “zu Hause” das Wiener Publikum auf einen Biergeschwängerten Metal-Party Abend einzustimmen. Die Halle ist erst spärlich gefüllt, trotzdem bekommt das Quartett, dass sich musikalisch irgendwo zwischen der germanischen Version von Social Distortion bzw. der räudigeren Variante der Toten Hosen einnistet mehr als nur Höfflichkeitsapplaus. Solide Show.
In der Umbaupause zu Stuck Mojo füllt sich die Halle in Windeseile. Der Hitzepegel steigt, die Stimmung ist ausgelassen und die Vorfreude auf das Kommende deutlich spürbar. Nach kurzem „Another Brick in The Wall“-Intro steigen Stuck Mojo mit „2 Minutes of Death“ in ihr Set ein.
Der leider etwas breiige Sound stört weder Band noch Fans. Ausgelassene Partylaune pur – hier wird gecrossovered als hätte man die 90er Jahre eingefroren. „Rising“, „Pigwalk“ ein Klassiker jagt den nächsten. Dann hat die Kapelle aus Atlanta plötzlich „Fanbesuch“ auf der Bühne.
Anfangs leicht irritiert binden sie „Benjamin“ gekonnt charmant und witzig in ihre Show ein. Sie lassen ihn singen, tanzen & posen bis man gar „Benjamin“-Sprechchöre vernimmt. Mit dem abschließenden Überhit „Not Promised Tomorrow“ wird noch einmal richtig abgefeiert um prompt die Bretter für Volbeat zu räumen. Großer Symphatiefaktor!
Nach flottem Changeover steht Volbeat Fronter, Michael Poulsen, ganz in schwarz gekleidet im Scheinwerferkegel, um solo die ersten Takte vom Titelsong des aktuellen Albums , “Guitar Gangsters & Cadillac Blood” anzustimmen. Die Bandkollegen stürmen rechtzeitig zu deren Einsatz auf die Bühne.
Glasklarer, druckvoller Sound ab der ersten Sekunden – Wort-für-Wort mitgröhlende Audienz, die Stimmung ist grandios. Die Dänen wirken cool aber zu keinem Zeitpunkt unnahbar abgebrüht. Nach den ersten paar Knallern (Caroline Leaving, Radio Girl, etc.), begrüßt die Kapelle zum ersten mal ihren Soundtech Chris, der auf seiner Westerngitarre die ersten Akkorde zu “Sad Man´s Tounge” anstimmt. Spätestens jetzt kocht die Halle endgültig.
Das Bier fließt in Strömen, die Matten wirbeln durch die Luft und die anfangs noch so exakt gestylten Schmalztollen verwandeln sich in schwitzende Hängesträhnchen. Nach dem offiziellen Set, starten die Herren mit dem Hank Williams Klassiker „I´m so lonesome I could cry” in den ersten Zugabenblock.
Das Wiener Publikum ließ das Quartett auch nach den darauffolgenden „The Garden Tale „ und „We“ noch nicht unter die Dusche und nach kurzem, aber charmanten „You are the bestest audience…“-Geschleime gings mit „The Human Instrument“ munter weiter. Mit „Still Counting“ war dann endgültig Schluß mit Lustig und rundum zufriedene Gesichter latschen Richtung U-Bahn. Fazit: Eine Volbeat Show verspricht in erster Linie eines: SUPER PARTYLAUNE und diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert!
Thomas „Tompte“ Panzenböck
Fotos von den Bands findet ihr in der Bildergalerie
Setlist SERUM114
Zu Hause
114
Bereit
Durch die Augen
Adrenalin
Zu Fett
Spiel mit mir
Las Vegas
Ich mag dich nicht
Setlist STUCK MOJO
2 Minutes Of Death
Rising
Open Season
Metal is Dead
That´s when I Burn
Twisted
Monster
Throw The Switch
Pigwalk
Southern Pride
Not Promised Tomorrow
Setlist VOLBEAT
Guitar Gansters & Cadillac Blood
Back To Prom
Caroline Leaving
Radio Girl
Say your Number
Sad Man´s Tounge
Soulweeper 1+2
A Moment Forever
Maybellene
Light A Way
Wild Rower
Boa
Pool Of Booze
Mary Ann´s Place
I´m So Lonesome I Could Cry
The Garden´s Tale
We
___
The Human Instrument
Broken Man and the Dawn
Still Counting
Fotos von den Bands findet ihr in der Bildergalerie
(Fotos (c) Kathy Schütte)
Weitere Konzertberichte:
+Backyard Babies + Bullet + Radio Dead Ones Konzert Bericht
+Skinless + Dead Emotions Konzert Bericht
+Metallica-Bilder von ihrem Gig in Berlin von der DEATH MAGNETIC Release-Party
Eine Seite zurück
Kommentar schreiben
Meldungen
Meldungen
Meldungen
Neueste Reviews
Neueste Features
Rock’n’Ink-Bildergalerie: Tattoos, Models, Bands und Freaks
Mit Matt Gonzo Roehr und Haudegen
Das Rock’n’Ink war im dritten Jahr erfolgreich wie nie. Wir waren vor Ort und haben fleißig Tätowierer, Tätowierte und tolle Bands fotografiert.
Galerie: Udo Dirkschneider auf Geburtstags-Panzerfahrt
Zur Feier des CELEBRATORs
Metal-Urgestein Udo Dirkschneider wird 60. Um das und sein Raritäten-Album zu feiern, durfte er Panzer fahren.
METAL HAMMER twittert live vom Rock’n’Ink-Festival
Hautnah dabei
Unsere Festival-Abgesandten halten euch via Twitter auf dem Laufenden, was gerade beim Rock’n’Ink abgeht.
Backstage beim Videodreh zu ‘Porn From Spain 2’ mit Callejon
Skateboards, Fans und Blitzkreuze
‘Porn From Spain 2’ wird die zweite Single aus dem neuen Callejon-Album BLITZKREUZ. Wir waren beim wüsten Videodreh dabei.
Chaos und Randale im Metal
Nach Stadion-Ausschreitungen
Was beim Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC abging, ist nicht nur ein Fußball-Phänomen, wie unsere Sammlung zeigt.
Neueste Meldungen

Kommentare (0)