Meldungen

Volbeat + Stuck Mojo + Serum 114 Konzertbericht

Volbeat + Stuck Mojo + Serum 114 Wien: Planett/Gasometer, 17.10.2008



Pünktlich um 20:00 Uhr entert das deutsche Vierergespann Serum 114 die Bühne, um mit “zu Hause” das Wiener Publikum auf einen Biergeschwängerten Metal-Party Abend einzustimmen. Die Halle ist erst spärlich gefüllt, trotzdem bekommt das Quartett, dass sich musikalisch irgendwo zwischen der germanischen Version von Social Distortion bzw. der räudigeren Variante der Toten Hosen einnistet mehr als nur Höfflichkeitsapplaus. Solide Show.



In der Umbaupause zu Stuck Mojo füllt sich die Halle in Windeseile. Der Hitzepegel steigt, die Stimmung ist ausgelassen und die Vorfreude auf das Kommende deutlich spürbar. Nach kurzem „Another Brick in The Wall“-Intro steigen Stuck Mojo mit „2 Minutes of Death“ in ihr Set ein.



Der leider etwas breiige Sound stört weder Band noch Fans. Ausgelassene Partylaune pur – hier wird gecrossovered als hätte man die 90er Jahre eingefroren. „Rising“, „Pigwalk“ ein Klassiker jagt den nächsten. Dann hat die Kapelle aus Atlanta plötzlich „Fanbesuch“ auf der Bühne.



Anfangs leicht irritiert binden sie „Benjamin“ gekonnt charmant und witzig in ihre Show ein. Sie lassen ihn singen, tanzen & posen bis man gar „Benjamin“-Sprechchöre vernimmt. Mit dem abschließenden Überhit „Not Promised Tomorrow“ wird noch einmal richtig abgefeiert um prompt die Bretter für Volbeat zu räumen. Großer Symphatiefaktor!



Nach flottem Changeover steht Volbeat Fronter, Michael Poulsen, ganz in schwarz gekleidet im Scheinwerferkegel, um solo die ersten Takte vom Titelsong des aktuellen Albums , “Guitar Gangsters & Cadillac Blood” anzustimmen. Die Bandkollegen stürmen rechtzeitig zu deren Einsatz auf die Bühne.



Glasklarer, druckvoller Sound ab der ersten Sekunden – Wort-für-Wort mitgröhlende Audienz, die Stimmung ist grandios. Die Dänen wirken cool aber zu keinem Zeitpunkt unnahbar abgebrüht. Nach den ersten paar Knallern (Caroline Leaving, Radio Girl, etc.), begrüßt die Kapelle zum ersten mal ihren Soundtech Chris, der auf seiner Westerngitarre die ersten Akkorde zu “Sad Man´s Tounge” anstimmt. Spätestens jetzt kocht die Halle endgültig.



Das Bier fließt in Strömen, die Matten wirbeln durch die Luft und die anfangs noch so exakt gestylten Schmalztollen verwandeln sich in schwitzende Hängesträhnchen. Nach dem offiziellen Set, starten die Herren mit dem Hank Williams Klassiker „I´m so lonesome I could cry” in den ersten Zugabenblock.



Das Wiener Publikum ließ das Quartett auch nach den darauffolgenden „The Garden Tale „ und „We“ noch nicht unter die Dusche und nach kurzem, aber charmanten „You are the bestest audience…“-Geschleime gings mit „The Human Instrument“ munter weiter. Mit „Still Counting“ war dann endgültig Schluß mit Lustig und rundum zufriedene Gesichter latschen Richtung U-Bahn. Fazit: Eine Volbeat Show verspricht in erster Linie eines: SUPER PARTYLAUNE und diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert!



Thomas „Tompte“ Panzenböck



Fotos von den Bands findet ihr in der Bildergalerie





Setlist SERUM114



Zu Hause

114

Bereit

Durch die Augen

Adrenalin

Zu Fett

Spiel mit mir

Las Vegas

Ich mag dich nicht





Setlist STUCK MOJO



2 Minutes Of Death

Rising

Open Season

Metal is Dead

That´s when I Burn

Twisted

Monster

Throw The Switch

Pigwalk

Southern Pride

Not Promised Tomorrow





Setlist VOLBEAT



Guitar Gansters & Cadillac Blood

Back To Prom

Caroline Leaving

Radio Girl

Say your Number

Sad Man´s Tounge

Soulweeper 1+2

A Moment Forever

Maybellene

Light A Way

Wild Rower

Boa

Pool Of Booze

Mary Ann´s Place

I´m So Lonesome I Could Cry

The Garden´s Tale

We

___

The Human Instrument

Broken Man and the Dawn

Still Counting



Fotos von den Bands findet ihr in der Bildergalerie



(Fotos (c) Kathy Schütte)





Weitere Konzertberichte:



+Backyard Babies + Bullet + Radio Dead Ones Konzert Bericht

+Skinless + Dead Emotions Konzert Bericht

+Metallica-Bilder von ihrem Gig in Berlin von der DEATH MAGNETIC Release-Party



Eine Seite zurück

Kommentare (0)
Kommentar schreiben
 
*
 
*
captcha *

* Pflichtfeld

Sämtliche Kommentare müssen vor Erscheinen freigegeben werden.