- 27. Okt 2009
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Alex Webster (Cannibal Corpse) über Zensur und Verbote
Vorteile des Verbots
Cannibal Corpse waren, vor allem Anfang der 90er in Deutschland, oft mit Zensur konfrontiert. Bassist Alex Webster erinnert sich und sieht sogar etwas Gutes darin.
Natürlich gebe es viele Probleme auf der Welt, aber Death Metal sei keines davon, meint Cannibal Corpse Bassist Alex Webster in einem Interview zum Thema Zensur.
“Eine Band zu hören, die über verrückte und abgefuckte Themen singt, oder einen brutalen Film zu sehen, wird Menschen nicht so stark beeinflussen, wie Manche denken. Zensoren glauben, dass Andere ach so einfach zu beeinflussen sind, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht.”
Natürlich erinnert sich das Cannibal Corpse Gründungsmitglied auch noch lebhaft an die Zensur-Hetze gegen seine Band, die Anfang der 90er in Deutschand betrieben wurde. Bestimmte Songs durften nicht gespielt werden, Alben-Titel nicht genannt werden, Cover-Artworks nicht genutzt werden.
„Ich glaube, die Leute nutzten Gesetze gegen politische Hassreden, aber ich kann mich täuschen. Letztlich gingen sie gegen alles vor, dass ihnen nicht gefiel, das irgendwie fragwürdig war.“
Immerhin habe es Cannibal Corpse letztlich noch größer gemacht und ihr Fan-Schar treu eingeschworen. „Erfolgreich zu sein, ist die beste Antwort auf Leute, die dich stoppen wollen. Sie haben versagt, niemand wurde gestoppt. […] Viele Leute sehen Zensur jetzt als Zeitverschwendung an, denn wir sind immer noch hier.“
Das nächste Cannibal Corpse Album EVISCERATION PLAGUE erscheint in Deutschland am 30. Januar.
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