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Interview mit Eluveitie-Sänger Christian „Chrigel“ Glanzmann
Die 8-köpfige Band ELUVEITIE gibt es...
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Die Nordmänner suchen Wien heim – und diesmal legt das Testosteron-geschwängerte Vikingerschiff im Hafen des Planet Music vor Anker.
Schon beim Local Support Act Salvator, ist die Hütte gerappelt voll. Die Musizierenden wirken zwar bemüht, doch ihre recht lahmarschige und demnach viel zu artige Performance macht deutlich, warum sie nur die VOR-Band sind.
Ganz anders steppt der Bär bei den Schweizern Eluveitie. Schon beim Soundcheck (!) wird wild applaudiert und die Stimmung steigt und steigt. Mit ‘Inis Mona’ eröffnet die acht Mann/Frau starke Besatzung ihren Beutezug. Arschtight grooven sich die Musikanten in die Herzen der Wiener, die im Zuschauerraum ein Hopfen/Malz- und Bang-Fest feiern, als gäbe es kein Morgen. In der Form hätten sie einen Platz weiter oben im Billing verdient!
Nach kurzem Changeover wackeln die Färöer Jungs von Tyr auf die Bühne, die mit ‘Gandksvaedi Tróndar’ ihr Set eröffnen. Gegenüber Eluveitie merkt man einen deutlichen Stimmungsabfall, was erst beim vorletzten Song ‘Hail To The Hammer’ langsam wieder besser wird. Mit ‘Ramund Hin Unge’ verabschieden sich der Herrschaften wieder Richtung Kabine.
Die darauf folgenden Moonsorrow legen schon eine andere Power an den Tag. Fetter Sound und technische Skills vom Feinsten reißen die Matrosen vom ersten Ton (‘Rauniolla’) mit. Langgezogene, dunkle Nordland-Hymnen steuern auf das Planet Music zu, wie ein dämonisches, von Nebel verhülltes Geisterschiff. Damit gehören sie zu den Gewinnern des Abends.
Ebenso wie die anschließend aufspielenden Korpiklaani. ‘Wooden Pints’ wird angestimmt und schon ist klar, dass die Party erst so richtig losgeht. Humppa-Olé! Das Bier fließt in Strömen, die Hörner ragen gen Valhalla und die Metaller tanzen sich den Anus ab. Ein grandioses Gute-Laune-Feuerwerk, bei dem auch ein kleines Problem mit den Absperrgittern der Freude keinen Abbruch tut. Der aufmerksamen Hauscrew sei Dank. ‘Let´s Drink’, ‘Happy Little Boozer’ und zum Abschluß ‘Beer, Beer’ – da bleibt niemand ruhig stehen
Die Headliner Ensiferum heizen dann trotzdem noch mal ordentlich ein. Lediglich mit Finnland-Flaggen das Notwendigste bedeckt, entert die Mannschaft mit ‘Iron’ die Bühne. Dicht gefolgt von ‘One More Magic Potion’ und ‘Ahti’ legen Ensiferum eine ausgelassene Spielfreude an den Tag und die noch immer prallgefüllte Halle dankt es mit lautstarkem Gegröhle. Nach Hause möchte da noch niemand. Hits wie ‘Lai Lai Hei’ und ‘Victory Song’ tragen ihres dazu bei. Nach dem regulären Set geigen die blassen Skandinavier noch zwei Songs, um dann mit dem ‘Battle Song’ den Abend endgültig zu beenden.
Bilder der Bands findet ihr oben in der Bildergalerie, Setlists von ALLEN Bands weiter unten!
Thomas „Tompte“ Panzenböck
Bilder: Pete Ionian
Setlist Salvator:
1. Vengeance of Pagan Son
2. Valhalla
3. Seaspirit
4. From Echoes Unto Atonement
Setlist Eluveitie:
1. Inis Mona
2. Gray Sublime Archon
3. Of Fire, Wind and Wisdom
4. Bloodstained Ground
5. The Somber Lay
6. Your Gaulish War
7. Tegernako
Setlist Tyr:
1. Gandksvaedi Tróndar
2. Sinklars Visa
3. Wings Of Time
4. Hail To The Hammer
5. Ramund Hin Unge
Setlist Moonsorrow:
1. Rauniolla
2. Kylän Päässä
3. Ukkosenjumalan Poika
4. Unohduksen Lapsi
5. Jotunheim
Setlist Korpiklaani:
1. Wooden Pints
2. Korpiklaani
3. Cottages & Saunas
4. Let´s Drink
5. Tulli Kokko
6. Orbina
7. Pellonpekko
8. Journey Man
9. Paljon on koskessa kiviä
10. Happy Little Boozer
11. Hunting Song
12. Beer Beer
Setlist Ensiferum:
1. Iron
2. One More Magic Potion
3. Ahti
4. Lai Lai Hei
5. Guardians Of Fate
6. Tale of Revenge
7. Token Of Time
8. Medley
9. Victory Song
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10. Blood Is The Price Of Glory
11. Treacherous Gods
12. Battle Song
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+ Danko Jones
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