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Vorstoß: Internet-Videos sollen Geld bringen, statt Klagen

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Klingt diese Vision unrealistisch? Ist sie dabei gar nicht, denn über die Software Auditude soll bei Myspace jetzt automatisch erkannt werden, woher ein Video kommt. Egal, ob es aus einer Serie, einem Film oder einer Musik-CD stammt.

Anschließend soll beim Abspielen des Clips automatisch angezeigt werden, woher der Clip stammt, es soll Werbung eingeblendet werden und ein Link zu einem Online-Shop. Man könnte also Geld mit von Usern eingestelltem Video-Content verdienen. Kein Wunder, dass MTV jetzt dazu aufruft, eifrig MTV-Videos bei Myspace einzustellen, während der eigene Mutterkonzern Viacom letzte Woche noch mit Klagen gegen Youtube beschäftigt war.

Etwas Ähnliches macht auch Youtube schon seit einiger Zeit, indem es per Software automatisch zu erkennen versucht, worum es sich beim Video handelt und bei unrechtmäßigem Inhalt den User auffordert, das Video offline zu nehmen. Ansonsten legt Youtube Werbung drüber.

Der Unterschied zu Auditude: Auditude könne wirklich fast alles erkennen, Youtube nicht. Der digitale Fingerabdruck würde also dank der Software auch auf fast jeglichen Video-Inhalt ausgeweitet werden.

Was bisher als Zukunftsvision gelten durfte, ist jetzt ganz real angegangen worden. Der gemeinsame Vorstoß von Myspace, MTV und Auditude könnte damit ein wichtiger Schritt sein, um Online-Videos nicht mehr nur als Feind anzusehen und zu blockieren bzw. die Quellen zu verklagen, sondern den Status Quo zu akzeptieren und Sales-orientiert zu nutzen.

Was die User von dieser Aktion halten, steht allerdings auf einem anderen Blatt…

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