Toggle menu

Metal Hammer

Search

Napster-Gründer möchte die Plattenfirma von Metallica kaufen

von
teilen
mailen
teilen

Dass sich im Internet sehr schnell sehr viel Geld verdienen lässt, ist vor allem ein End-Neunziger-Klischee. Manchmal klappt es aber doch: Sean Parker war daran beteiligt, Facebook aufzubauen und ist jetzt Milliardär. Ein Jahrzehnt zuvor war er mit einem anderen Web-Projekt erfolgreich: Napster.

Die Tauschbörse Napster war Anfang der 2000er in aller Munde als einer der ersten Dienste, der den schnellen (und zumeist illegalen) Austausch von Musik möglich machte. Der Service erfreute sich großer Beliebtheit – bis Metallica dagegen schossen, 300.000 Nutzer gesperrt wurden, eine Klagewelle hereinbrach und Napster sein Geschäftsmodell umkrempelte.

Nun steht das Metallica-Label Warner Music Group zum Verkauf und Sean Parker ist interessiert. Der alte Feind wird also bald Metallicas Boss?

Nicht unbedingt. Zum einen gibt es neben Sean Parker noch weitere Interessenten an der Warner Music Group. Zum anderen lief der Vertrag zwischen der Warner Music Group und Metallica nach DEATH MAGNETIC (2008) aus. Ob der Vertrag verlängert wird, ist noch nicht bekannt.

Außerdem sind andere Zeiten angebrochen. Lars Ulrich sieht den Napster-Streit heute differenzierter. Er wünscht sich, die Sache anders angegangen zu haben, auch wenn er Metallica nach wie vor im Recht sieht. Und James Hetfield freundet sich mit dem Gedanken an, ungebunden zu sein und alle Optionen offen zu haben – obwohl er die Vorteile einer großen Plattenfirma zu schätzen weiß.

Weitere Artikel zu Metallica:
+ Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax gemeinsam als Big Four in Deutschland
+ Auszug aus der Cliff Burton-Biografie ‘To Live Is To Die’
+ Metallica im Studio für ein geheimes Projekt

teilen
mailen
teilen
Gus G.: "Diese Freiheit ist unbezahlbar."

Das komplette Interview mit Gus G. findet ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Berklee war die wichtigste Station in deinem Leben? Gus G.: Nein, interessanterweise war Berklee vermutlich die am wenigsten lehrreiche Erfahrung. Als ich dort ankam, besaß ich schon ein gewisses spielerisches Niveau, denn zuvor war ich vier Jahre lang an einem Konservatorium und somit theoretisch und technisch auf einem mehr als nur soliden Niveau. Ich dachte, in Berklee würden alle so toll spielen wie Steve Vai, aber…
Weiterlesen
Zur Startseite