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Die Musik-Industrie bleibt ohne Nachwuchs und dadurch in der Krise

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Beim „Future of Music Coalition Policy Summit“ treffen sich viele Branchen-Kenner in den USA, diskutieren neue Zahlen und sprechen über die Zukunft der Musik-Industrie. Was an Fakten ausgegeben wurde, spricht erstmal für sich:

– 2008 wurden mehr als 115.000 Alben veröffentlicht
– davon haben allerdings nur 110 mehr als 250.000 Einheiten verkauft
– 1.500 haben mehr als 10.000 Exemplare abgesetzt
– Weniger als 6.000 Veröffentlichungen haben überhaupt mehr als 1.000 Stück verkauft

Auch wenn es nicht definitiv bestätigt ist, scheinen diese Zahlen auf physisch in den USA verkaufte Alben gemünzt zu sein. Von der immensen Masse veröffentlichter Alben blieb also das Meiste in den Regalen liegen.

Jetzt ist Ursachenforschung gefragt – und die sollte sich vor allem mal der Frage widmen, ob es nicht sein kann, dass schlicht keine Rockstars von Format nachwachsen. Das meint zumindest der Autor eines Artikel, der sich mit den Zahlen befasst.

Die Downloads seien nicht alles, aber auch nicht von der Hand zu weisen, „besonders da sie am Ende eines Jahrzehnts stehen, das wahrscheinlich die geringste Innovation seit Entdeckung des Rock and Roll zu bieten hatte.“

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Venom: Darum tritt die Band kaum in den USA auf

Obwohl Venom erst kürzlich mit INTO OBLIVION (hier Review lesen) ein neues Album veröffentlicht haben, sind ihre angepeilten Auftritte in den USA rar gesät. Gitarrist Rage erklärte nun im Interview mit Rock Interview Series die Gründe dafür – und spekulierte, dass die entsprechenden Probleme wohl auch weiterhin bestehen bleiben. Komplizierte Einreise „Das Problem mit den USA – und es wird immer schlimmer – ist, dass wir Visa und dergleichen benötigen. Und die sind echt teuer“, erklärte Rage. „Ich glaube, es sind zwischen 7.000 und 9.000 US-Dollar. Und das nur für die drei Bandmitglieder. Klar, die Weltlage ist angespannt, die Spritpreise…
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