- 01. Apr 2011
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Misery Speaks: Track by Track zum Album DISCIPLES OF DOOM
DISCIPLES OF DOOM heißt das neue Album der deutschen Death Metaller Misery Speaks , auf dem sie sich deutlich abwechslungsreicher und stärker als bisher zeigen. Schlagzeuger Janosch Rathmer erklärt jeden einzelnen Song des Albums, das einige Fans überraschen wird.
1. Out Of The Unkown
Ein klassisches Intro das einen langsam in die Platte leitet ohne schon zuviel zu verraten.
2. The Burning Path
Der eigentliche Opener und auch einer meiner Faves. Der Song versprüht ein sehr rockigen Charme und ist wohl auch eine Ansage, dass sich einiges geändert hat im Hause Misery Speaks.
Textlich beschreibt der Song unsere Situation als Band.
3. End Up In Smoke
Der Song geht am Anfang schön nach vorne und variiert dann in der Geschwindigkeit. Bei diesem Track haben uns Entombed sehr beeinflusst und in der Mitte gibt’s noch einen kleinen Gruß aus Texas.
4. A Road Less Travelled
Dieser Song vereint düstere, leicht schwedische Melodien mit sattem Groove und rockt im Midtempo nach vorne. Gerade der Einstieg nach dem kurzen Intro knallt super. Für uns ist das der Wikinger Song der Platte, wobei das Schiff auch hier wieder in der Mitte kurz an New Orleans vorbeisegelt.
5. Disciples Of Doom
Das Herzstück und auch mein Liebling der Platte. Hier ist wohl der Name Programm. Der doomigste und auch düsterste Song den wir je geschrieben haben. Zudem denke ich, dass gerade dieser schleppende, sumpfige Groove mehr Härte hat, als alles was wir zuvor gemacht haben.
Textlich ist der Song gar nicht so düster wie es scheint. Ich beschreibe hier eigentlich unsere Liebe zur Musik und wir verneigen uns vor denjenigen, mit denen alles angefangen hat. Diejenigen die uns dazu gebracht haben, Musik zu machen.
6. Obsessed
Der thrashigste Song der Platte. Hier treffen thrashige Parts auf rockigen Groove. Gerade der Refrain ist super und zeigt wie variabel Przemeck Golomb auf der Platte singt. Ich denke, es wird ein super Live-Song. Der Text ist so eindeutig, da sollte jeder verstehen worum es geht. Cheers.
7. Black Garden
Der längste und auch experimentellste Song von DISCIPLES OF DOOM. Der Song beginnt wie eine klassische Southern-Rock Nummer und pendelt dann zwischen Sludge und sehr viel Atmosphäre. Zudem zeigt sich hier ganz gut, wie breit gefächert mittlerweile unsere Einflüsse sind. Aber ich denke dass man immer noch erkennt, woher wir kommen.
8. Fragile
‘Fragile’ ist eine gute Party-Nummer mit schönen Iron Maiden Melodien im Chorus. Der Song gehört generell zu den melodischsten, bringt aber auch wieder eine ordentliche Thrash-Kante mit.
9. The Swarm
Der Song der am meisten an unsere vorherigen Alben erinnert. Hier werden auch mal wieder ein paar Blastbeats und Edge Of Sanity Melodien ausgepackt. Sehr Death Metal lastig ohne zu vergessen, dass jeder Song rocken muss.
10. Into The Unkown
Viele Leute denken, es handele sich hierbei um ein Outro. Der Song ist aber als vollwertig anzusehen, auch wenn er mal wieder sehr ungewöhnlich ist. Am Anfang wechseln sich eine atmosphärische und absichtlich leicht monotone Strophe mit einem schwer groovendem Chorus ab. Am Ende haben wir unserer Vorliebe für Thin Lizzy und Iron Maiden freien Lauf gelassen. Der Titel ist sehr gut gewählt wie ich finde. Auch ich bin gespannt, wo es jetzt mit Misery Speaks hingehen wird.
Live-Bilder von Misery Speaks findet ihr in der Galerie!
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