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Metallica-Interview abgesagt, weil Journalist illegale DEATH MAGNETIC Version empfahl

Eigentlich hätte der Reporter der schwedischen Zeitung Sydsvenskan Metallica interviewen sollen. In seiner – nur mäßig euphorischen – Review empfahl er vorher aber eine illegal veränderte DEATH MAGNETIC Version aus dem Netz. Das Interview wurde gecancelt.

Seit Tagen kursiert eine Version von Metallicas neuem Album DEATH MAGNETIC im Netz, bei der Jemand alle zehn Songs gekürzt, runter geschnitten, verändert hat. Die Veröffentlichung dieser Songs verstößt natürlich genauso gegen Copyright-Gesetze, wie der illegale Download des Albums selber.



Trotzdem wies der Journalist in seiner Rezension auf diese Version hin, erklärte, wo man sie online findet, und empfahl sie als bessere Variante.



Sein Interview mit Metallica konnte er anschließend vergessen – die schwedische Abteilung der Plattenfirma cancelte es. Ob der Vorfall auch Auswirkungen auf die generelle Zusammenarbeit der Plattenfirma mit dem Magazin haben wird, bleibt abzuwarten.



Leider sind Vorfälle wie diese aber nichts Ungewöhnliches im Online-Zeitalter. Veränderungen überall – was Metallica selber dazu brachte, für das Artwork und Packaging von DEATH MAGNETIC dieses Mal eine Firma zu beauftragen, die rein gar nichts mir Metal zu tun hat, sondern mit Arbeiten für Coca Cola und Amazon bekannt wurde.



„Wir wollten mit jemandem zusammen arbeiten, der professionell arbeitet und Ahnung von Ikonographie hat,“ erklärte jüngst Sänger James Hetfield. „Wir wollten jemanden, der Respekt verdient, aber nicht schon von der Musikindustrie ermüdet ist.“



Das Ziel war klar gesetzt: im Download-Zeitalter das Interesse für ein physisches Produkt aufrecht zu erhalten. Ob das gelungen ist, bleibt vom Fan zu entscheiden.





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