Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mayhem: Vor 20 Jahren beging Sänger „Dead“ Selbstmord

von
teilen
mailen
teilen
Mayhem
Mayhem

Er war einer der kontroversesten Musiker, den die Black Metal-Szene hervorgebracht hat: Per Yngve Ohlin, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Dead. Heute vor 20 Jahren, am 8. April 1991, begann der damals 22-jährige Mayhem-Sänger Selbstmord.

Deads gesamtes Leben war von seiner Faszination für den Tod geprägt. Den Künstlernamen Dead legte sich Ohlin zu, nachdem er als Kind eine Nahtod-Erfahrung erlebt hatte und sich fortan selbst für tot hielt.

Seine Wegbegleiter schätzten Dead als depressiv und unnahbar, wenn nicht gar geisteskrank ein. Seine Konzerte mit Mayhem waren regelrechte Rituale, unter anderem vergrub er sein Bühnenoutfit lange vor den Gigs, um es verrotten zu lassen – auch schnitt er sich während der Auftritte regelmäßig die Arme auf.

Obwohl er nur wenige Stücke mit Mayhem aufnahm, war sein Einfluss enorm: Die norwegischen Black Metaller verabschiedeten sich von Gore-Texten und wendeten sich dem Satanismus und Okkultismus zu.

Am 8. April 1991 wurde Deads Leichnam von Mayhem-Gitarrist Øystein „Euronymous“ Aarseth gefunden. Er hatte sich mit einer Schrotflinte erschossen und die zynischen Abschiedsworte „ Entschuldigt all das Blut“ hinterlassen. Euronymus fotografierte die Szenerie, bevor er die Polizei rief. Das Foto landete schließlich auf dem Cover des Bootlegs DAWN OF THE BLACK HEARTS (1995).

An diesen Mayhem-Veröffentlichungen war Dead beteiligt:

• Freezing Moon / Carnage
• Dawn Of The Black Hearts
• Live In Leipzig
• Out From The Dark

Abschließend haben wir den Mayhem-Song ‘Freezing Moon’ mit Dead am Gesang für euch.

teilen
mailen
teilen
Soundgarden: Kim Thayil veröffentlicht Memoiren

Am 18. Mai 2017 nahm sich Soundgarden-Frontmann Chris Cornell nach einem Auftritt in Detroit, Michigan in seinem Hotelzimmer das Leben. Besonders für seine Band-Kollegen ist die Nachricht damals ein Schock gewesen, da sie wenige Stunden zuvor noch gemeinsam auf der Bühne gestanden und nichts Ungewöhnliches bemerkt haben. Schmerz und Schuld So zumindest berichtet es Gitarrist Kim Thayil in seinem neuen Buch ‘A Screaming Life: Into the Superunknown with Soundgarden and Beyond’, das am 9. Juni vorerst nur auf Englisch erscheint. Vor Kurzem veröffentlichte der Rolling Stone einen Auszug aus Thayils Memoiren. Darin spricht der Musiker offen darüber, auf welche Weise…
Weiterlesen
Zur Startseite