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Metalcore: 25 Alben, die man gehört haben muss.

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Evergreen Terrace: LOSING ALL HOPE IS FREEDOM (2001)
Evergreen Terrace: LOSING ALL HOPE IS FREEDOM (2001)

Zugegeben, Evergreen Terrace sind keine reine Metalcore-Band, aber auf LOSING ALL HOPE IS FREEDOM von 2001 gelingt eine wegweisende Synthese aus Metal, Crossover und Hardcore, die in späteren Jahren problemlos als “Metalcore” durchgegangen wäre. Abwechselnde Clean-Shout-Passagen und Breakdowns inklusive. Benannt hat sich die Band übrigens nach der Straße in Springfield, in der die Simpsons-Familie wohnt – und klingt heute so aktuell wie eh und je!

Killswitch Engage ALIVE OR JUST BREATHING (2002)
Killswitch Engage ALIVE OR JUST BREATHING (2002)

Müssen zu diesem Album noch viele Worte verloren werden? Das zweite Album von Killswitch Engage, ALIVE OR JUST BREATHING, ist eines der Standardwerke der sogenannten „New Wave Of American Heavy Metal“, die Blaupause für die melodische Seite des frühen Metalcore, ein Meilenstein, eine Offenbarung. Jesse Leach und Songwriting-Genie Adam Dutkiewicz unterstreichen mit Songs wie ‘My Last Serenade’, ‘Life To Lifeless’ oder ‘Just Barely Breathing’ den Führungsanspruch der Band im Genre. Wenn es im Metalcore bereits “Klassiker” gibt, dann ist das hier einer davon!

Caliban: SHADOW HEARTS (2003)
Caliban: SHADOW HEARTS (2003)

Das dritte Album der deutschen Metalcore-Urgesteine Caliban, SHADOW HEARTS, gehört zum Fundament des Metalcore aus deutschen Landen. SHADOW HEARTS konsolidiert den Erfolg der aufstrebenden Band und ist 2003 mit seinem aggressiven Sound einer der entscheidenden Eckpfeiler der Szene.

Demon Hunter: DEMON HUNTER (2003)
Demon Hunter: DEMON HUNTER (2003)

Das erste, selbstbetitelte Demon Hunter-Album verbindet Metal und Hardcore auf spürbar groovendere Art, als die US-Kollegen. Einflüsse aus Nu- und dem aufkommenden Groove Metal sind deutlich zu hören, aber dennoch finden sich die für das Genre zu dieser Zeit typische Synthese. Auch wenn in den USA andere die großen Erfolge einfahren konnten: Demon Hunter sind ein bis heute aktuell klingender Geheimtipp.

Atreyu: THE CURSE (2004)
Atreyu: THE CURSE (2004)

Ein weiterer Beitrag aus den USA – und ein weiterer, der die Bezeichnung “Klassiker” verdient. Atreyu begeben sich mit THE CURSE auf einen eigenen Weg, den sie bis heute verfolgen. Sie präsentieren auf ihrem zweiten Album die angefasstere, etwas rockigere und melodischere Seite der Metalcore-Medaille. Songs wie ‘Right Side Of The Bed’, ‘Demonology And Heartache’ oder ‘This Flesh A Tomb’ klingen bis heute in Bands wie Escape The Fate nach.

Unearth: THE ONCOMING STORM (2004)
Unearth: THE ONCOMING STORM (2004)

Ungestüm, spielfreudig, technisch begnadet und voll ins Gesicht: Unearth bringen eine ordentliche Hochgeschwindigkeits-Thrash mit in den Core-Mix, der sich auf ihrem zweiten Album THE ONCOMING STORM erstmals so richtig entlädt. Melodie, Pit-Befeuerung und Doppelgitarren machen Songs wie ‘Black Hearts Now Reign’, ‘Zombie Autopilot’ oder ‘Endless’ zu gerne gehörten Hits – auch wenn die Band den endgültigen Durchbruch trotz überragender Live-Performances auch mit Album Nummer sechs (WATCHERS OF RULE) leider nie so ganz geschafft hat.

Killswitch Engage THE END OF HEARTACHE
Killswitch Engage: THE END OF HEARTACHE (2004)

Sänger weg, Erfolg weg? Nicht mit Killswitch Engage! THE END OF HEARTACHE ist Album Nummer eins nach Jesse Leach und der Beginn der Ära Howard Jones, die sich über drei herausragende Alben erstrecken soll. THE END OF HEARTACHE definiert die Ansprache von Killswitch Engage neu, Howard Jones verleiht dem Gesang noch mehr Tiefe und das nötige Pathos für die großen, hochemotionalen Hits ‘The End Of Heartache’, ‘Hope Is’, ‘Declaration’ oder ‘Rose Of Sharyn’. Vielleicht nicht so wichtig wie ALIVE OR JUST BREATHING, aber bis heute mein absoluter Favorit aus dem Hause KSE!

Heaven Shall Burn ANTIGONE
Heaven Shall Burn: ANTIGONE (2004)

Die Regentschaft der Abrissbirne beginnt: ANTIGONE ist mitnichten das erste Werk der deutschen Metalcore-Elite Heaven Shall Burn, aber vermutlich ihr wichtigstes. Hier liegen die Grundlagen für das spätere Death Metal-Sperrfeuer auf INVICTUS und VETO, hier liegt die Saat des Erfolges in Form von Hits wie ‘Voice Of The Voiceless’ und ‘The Weapon They Fear’. Außerdem zeigt sich die Band hier ungebrochen politisch, meinungsstark und kampfeslustig. Eigentlich sollte jeder diese Platte in seiner Sammlung haben.

As I Lay Dying SHADOWS ARE SECURITY
As I Lay Dying SHADOWS ARE SECURITY (2005)

As I Lay Dying gehören mit ihren ersten vier Alben zu den ganz großen Bands des Metalcore der 2000er. Besonders hervorstechend: das dritte Kind SHADOWS ARE SECURITY, auf dem sich nicht nur Hits wie ‘The Darkest Nights’ befinden, sondern das mit seinem Sound und seiner Balance zwischen Melodie und Aggression die Formel auf den Punkt bringt. Wichtige Platte!

Darkest Hour UNDOING RUIN
Darkest Hour: UNDOING RUIN (2005)

Darkest Hour schlagen mit UNDOING RUIN in eine ähnlich ungemütliche Kerbe wie Unearth. Mit unglaublicher Energie und Hits wie ‘With A Thousand Words To Say But One’ oder ‘Sound The Surrender’ schuf die notorisch unterschätze Band eine erste Verbindung zum härteren (Death-) Metal, dem sie sich spätestens mit THE HUMAN ROMANCE (2011) auch immer weiter annäherte. Hervorragendes Songwriting und ein starker Sound tragen die Platte ins Ziel. Pflichtprogramm!

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  • Lukas Fu

    Parkway Drive fehlt hier ganz klar… Killing with a Smile oder Horizons sind ganz klare Eckpfeiler und genreprägende Alben.

  • Gehtdich Nichtsan

    Schöner Artikel. So eine Liste ist natürlich niemals vollständig, aber
    hier sind wirklich die meisten Alben, welche ich damals nach Release
    gefeiert habe und auch heute noch ab und zu höre. Auch schön zu sehen,
    dass an Bands wie Bleeding Through gedacht wurde. Übrigens erschreckend,
    dass die Ursuppe des Metalcores schon über 10 Jahre alt ist.

    Hier noch ein paar Alben zur Ergänzung. Eine Mischung aus Klassikern und Geheimtipps:

    All That Remains – The Fall of Ideals (2006)
    Bleed The Sky – Paradigm in Entropy (2005)
    Cataract – The great days of vengeance (2003) – Kann man aber auch als Thrash Metal abstempeln
    Diecast – Tearing down your blue skies (2004)
    Fear My Thoughts – Hell Sweet Hell (2005)
    God Forbid – IV: Constitution of Treason (2005)
    Narziss – Solang das Herz schlägt (2006)
    Shadows Fall – The War Within (2004)
    Trivium – Ascendancy (2005)

  • Michel

    Danke, nachdem ich lange keine ruppige Gitarrenmusik mehr gehört habe, bin ich immer noch auf der Suche. Habe früher viel HC gehört. Ist mir mittlerweile aber melodisch etwas zu einfach strukturiert. Hier findet man aber dann doch noch Sachen die mich ordentlich mitgehen lassen.