Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jasta Jasta

EMI 12 Songs / 37:24 Min. / 22.07.2011

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Tausendsassa Jamey Jasta, der bei Hatebreed, Kingdom Of Sorrow und Icepick das Mikro schwingt, scheint damit nicht ausgelastet zu sein. Also hat er sich mit Jasta ein weiteres Ventil geschaffen, bei dem er noch mehr Dampf ablassen kann. Musikalisch stehen ihm dabei seine Kingdom Of Sorrow-Kumpels Charlie (Gitarre, Bass) und Nick Bellmore zur Seite, und schon nach dem ersten Song ‘Walk That Path Alone’ fragt man sich, wo denn der Unterschied zu Hatebreed liegen soll?

Den erkennt man erst im Lauf des Albums, wenn Jamey Jasta zum ersten Mal in seinem Leben beginnt, Melodielinien zu „singen“. Songs wie ‘Mourn The Illusion’ oder ‘Nothing They Say’ klingen nach einer Mischung aus Life Of Agony, Stereomud, Suprasod (kennt die noch jemand außer Wecki?) und, natürlich, Hatebreed. Damit will Jasta uns seine emotionale Seite zeigen, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob wir die wirklich sehen wollen, denn als reiner Hardcore-Shouter zeigt er wesentlich mehr Charisma. Das hat Dampf, Energie und Durchsetzungskraft, den gefühlvollen Entertainer nimmt man ihm nicht richtig ab. Interessant ist es dennoch, und zum Glück weist das Jasta-Debüt insgesamt eine gesunde Mischung aus Hardcore und Heartcore auf, was es durchaus hörenswert macht.

Auch die Gästeliste kann sich sehen lassen, denn Randy Blythe, Mark Morton (beide Lamb Of God), Zakk Wylde, Philip Labonte (All That Remains), Tim Lambesis (As I Lay Dying) und Profi-Skater Mike Vallely mischen auf JASTA mit.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Hatebreed :: The Concrete Confessional

Zakk Wylde :: Book Of Shadows II

Hatebreed :: The Divinity Of Purpose


ÄHNLICHE ARTIKEL

Diesen Rat hat Zakk Wylde für junge Musiker

Die filmreife Erfolgsgeschichte des Ozzy Osbourne-Gitarristen Zakk Wylde ist weithin bekannt. Nun teilt er seinen Rat für junge Menschen.

Hatebreed: Rechtsstreit mit Chris Beattie geht weiter

Der Versuch von Hatebreed, die Klage des ehemaligen Bassisten und Mitbegründers Chris Beattie abzuweisen, ist wohl gescheitert.

Black Label Society: Am Anfang war das Riff

Das neue, zwölfte Album ENGINES OF DEMOLITION sticht aus der konstanten Qualitätsware, die Zakk Wylde veröffentlicht, heraus.

teilen
mailen
teilen
Hatebreed: Rechtsstreit mit Chris Beattie geht weiter

Mehr als ein halbes Jahr nachdem Hatebreed einen Antrag auf Abweisung der Anklage seitens des Ex-Bassisten Chris Beattie gestellt haben, hat ein Richter nun eine Entscheidung getroffen. Der Antrag der Band – vordergründig Frontmann Jamey Jasta – wurde abgewiesen. Somit wird Beatties Rechtsstreit gegen seine ehemalige Band fortgesetzt. Der Antrag bezog sich auf die Zurückweisung von vier Anklagepunkten: Vertragsbruch, unerlaubte Einmischung in Geschäftsbeziehungen, ungerechtfertigte Bereicherung und seelische Belastung. Lambgoat zufolge versuchen die beiden Parteien im Juni, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen, wird der Fall im April 2027 vor einem Geschworenengericht verhandelt. Der Anfang Mittlerweile dauern sich…
Weiterlesen
Zur Startseite