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Metallica Beyond Magnetic

Metal, Mercury/Universal 4 Songs / 29:08 Min. / 13.12.2011

5.0/ 7
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Foto: MERCURY/UNIVERSAL

Metallica veröffentlichen die Rough Mix-Überbleibsel der DEATH MAGNETIC-Sessions – und ich hätte eigentlich alle vier Lieder gern auf dem Album gehört. Dennoch gibt es Gründe dafür, dass sie ausgespart wurden: Der Opener ‘Hate Train’ erinnert an einen wilden Mix aus ‘No Remorse’ und ‘Fuel‘, punktet dafür aber im melodischen Teil. ‘Just A Bullet Away’ ist im Vergleich hochkarätiger, sowohl was den Groove, aber vor allem den instrumentalen Part angeht. Das ist großes Harmonie-Kino.

 ‘Hell And Back‘ überzeugt mit großartiger Dynamik im Leise/Laut-Universum, basiert aber auf Heavy Rock-Stützen und hätte nach Meinung der Band wohl den DEATH MAGNETIC-Charakter konterkarriert. Der Abschluss ‘Rebel Of Babylon’ ist mit seinem atmosphärischen Beginn, dem ‘All Nightmare Long’-Riff und dem punkigen Chorus der eigentliche Hit dieser EP.

Bei einer fast halbstündigen Spielzeit ist aber auch klar, dass die Arrangement-Probleme dieser Sessions auch BEYOND MAGNETIC anhaften. In der Kürze läge bei Metallica derzeit die Würze. Und das sage ich ausdrücklich nicht wegen LULU, sondern in Hoffnung auf stringenteres Songwriting beim nächsten Studioalbum.

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