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Metal Hammer

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The 11th Hour Lacrima Mortis

Doom Death, Napalm/Edel (7 Songs / 52:12 Min. ) 27.01.2012

5.0/ 7
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Foto: Napalm/Edel

Angespornt durch die wohlwollenden Resonanzen auf das Debüt BURDEN OF GRIEF, präsentiert Ed Warby mit LACRIMA MORTIS nun zwei Jahre später einen Nachfolger. Warby, bekannt als Schlagzeuger von Gorefest und Hail Of Bullets sowie als Kompagnon von Arjen Lucassen und dessen Progressive-Projekten Ayreon und Star One, übernimmt auf LACRIMA MORTIS abermals sämtliche Instrumente, singt sogar und hinterlässt dabei in allen Bereichen einen blendenden Eindruck.

Einzig in Anspruch genommene Hilfe ist Growler Pim Blankenstein von Officium Triste, der seinen wegen einer langwierigen Erkältung verhinderten Vorgänger Rogga Johansson ablöst. Sechs der sieben neuen Songs überschreiten die Sieben-Minuten-Marke und erzählen konzeptionell, aber doch unabhängig voneinander Geschichten über Tod und Verlust. Das passt zur tieftraurigen, ergreifenden Atmosphäre, die den brachialen, langsamen Doom Metal zusätzlich intensiviert.

Das Wechselspiel aus melodischem und brutalem Gesang funktioniert hervorragend in Kombination mit tonnenschweren Riffs und intelligent eingestreuten, zerbrechlichen Pianopassagen. Das leicht progressive, epische ‘We All Die Alone’, das von markanten Gitarren getragene ‘Rain On Me’, das bedrückende ‘The Death Of Life’, das mit einer wunderbar stimmungsvollen, dramatischen zweiten Hälfte aufwartende ‘Reunion Illusion’ und das eingängige ‘Bury Me’ garantieren für hohen Hörspaß. Nicht alle Songs halten dieses Niveau, aber für Freund schwerfälliger Kost ist LACRIMA MORTIS ein gelungenes Fressen.

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Plattenteller mit Randy Blythe

Welche war die erste Platte, die du gekauft/bekommen hast? Entweder Men At Work mit BUSINESS AS ­USUAL, oder Van Halens 1984. Mein liebster Song auf Ersterer ist ‘Down By The Sea’. Welches ist das neueste Album in deiner Sammlung? Run The Jewels. Ich habe gleich beide ihrer Alben gekauft. Welche Platte hat dein Leben verändert? Sex Pistols mit NEVER MIND THE BOLLOCKS. Als ich es zum ersten Mal hörte, wurde mir klar, dass es mehr gibt als nur diesen Radio-Mädchen-trifft-Jungen-Scheißdreck. Alle großen Lovesongs sind schon in den Sechzigern auf Motown erschienen, warum also noch neue schreiben? Pop-Musik ist Müll. Bis…
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