Alben
Slash
Apocalyptic Love
Rock
von Matthias Weckmann
Foto:
www.wolfsbanehms.com
Wolfsbane Cover zu Wolfsbane Save The World
Cool. Hymnisch. Wie meinen? Ich möchte in dieser Rezi nicht ein einziges Mal über die Band sprechen, bei der Blaze Bayley einst gesungen hat – denn dieses Album hat weder qualitativ noch musikalisch auch nur im Ansatz mit einem unserer Metal-Götter zu tun.
Geboten wird ein Mix aus Punk, Heavy Metal und Rock, der zwar bieder, aber zumindest überwiegend solide heranrauscht. Schlimm wird es in den Höhepunkten: Das verkörpert echtes Kinderlied-Schunkel-Niveau. Ganz, ganz schrecklich und kompositorisch mehr als nur enttäuschend. Wenn man sich überlegt, welches Potential Blaze Bayley solo (SILICON MESSIAH anno 2000 z.B.) einst verkörperte, kann man angesichts dieser Scheibe nur den Kopf schütteln (nein, nicht zum Headbangen). Ich höre hier nichts Virtuoses, geschweige denn was von den Beatles, sondern Lieder, die die Welt nicht braucht. Dass der Planet partiell im Arsch ist, war mir bekannt. Dass man Wolfsbane für seine Rettung braucht, ist für mich neu. Und falsch.
WOLFSBANE SAVE THE WORLD ist nicht nur für die Band, sondern vor allem für den Mann, der bei Iron Maiden (jetzt ist es doch passiert) zwar nicht am Ruder, aber doch in der erster Reihe stand, eine echte Schmach – und hoffentlich kein endgültiger Abgesang auf den sympathischen Briten.
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Kommentare (1)
Alles 20 Jahre der selbe Mist!
Wer hat sie noch? Die MHs aus den 80ern, in denen die alten Wolfsbane Scheiben auch immer bei den geneigten Redakteuren durchfielen. Ja, richtig! Die Alben, die jetzt plötzlich als Standart gelten.
OK, zugegeben: Blaze & Co. stehen da in einer Reihe mit plötzlichen Kult-Bands wie Darkness oder Posion. Wurden alle zerissen (oft zurecht!), werden heute über den Klee gelobt. Ich bin mal gespannt, wie es 2032 aussieht. Ich erinnere Euch dran!
Bis dahin höre ich aber lieber selber in die Scheibe rein...
von Vintersorg am 27. Januar 2012 10:35 Uhr Melden