Album des Monats
Dark Tranquillity
Construct
Melodic Death Metal
von Robert Müller
Foto:
Relapse/Rough Trade
Death Vivus Cover
Chuck Schuldiners Rolle in der Entwicklung des Death Metal und (später) des modernen, harten Prog ist unbestritten, aber ebenso wenig unstrittig ist, dass Death nie eine begnadete Live-Band waren – außer man schätzt die Kultivierung überlanger Pausen zwischen den Songs zwecks Wassernachschub und Gitarrenhalsabwischen als Errungenschaft.
VIVUS! zeigt eben diese Seite der US-Pioniere, mit zwei Konzertmitschnitten aus dem Jahr 1998, einmal im Whiskey A Go Go in Los Angeles und einmal auf dem Dynamo Festival in Eindhoven. Sprich: zweimal mehr oder weniger die gleichen Songs, zweimal in leider ziemlich bescheidener Soundqualität. Lobenswert ist hingegen die wie bei allen der derzeit erscheinenden Neu- bzw. Wiederveröffentlichungen des Death-Œuvres opulente Ausstattung der Doppel-CD, für eine echte Kaufempfehlung langt das aber nicht.
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von Robert Müller

Kommentare (1)
Death keine Live Band?
Das ist auch keine Musik wo sich die Musiker wildspringend über die Bühne bewegen können. Bei den Komplexen Songs kann bzw. konnte ich Death durchaus verstehen. Das da höchste Konzentration gefordert war ist doch wohl klar. Der Rest des Artikels passt.
von Lusches666 am 08. Mai 2012 12:18 Uhr Melden