Alben

Gotthard 6 Stars
Firebirth

Rock
13 Songs / 49:07 Min. / 01.06.2012 - Nuclear Blast/Warner

Gotthard Firebirth Cover Foto: Nuclear Blast/Warner Gotthard Firebirth Cover Eines vorweg: Die bloße Existenz des neuen Gotthard-Albums FIREBIRTH ist ein Grund zur Freude. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Sängers Steve Lee war nicht sicher, ob die Schweizer überhaupt eine Zukunft haben würden. Doch die Bandmitglieder haben den Schock verdaut, interne Ungereimtheiten ausgeräumt und mit dem Australien-Schweizer Nic Maeder einen idealen neuen Sänger gefunden. Denn Maeders Stimme erinnert zwar an die seines verstorbenen Vorgängers, kopiert diese aber nicht.

Und so schaffen Gotthard einen Neustart mit alten Tugenden, frischem Elan und einem nur kaum merklich veränderten Ansatz. Geblieben ist das große kompositorische Vermögen der Band, ihr gelungener Spagat zwischen Metal, Rock und Mainstream. Reanimiert wurde die muskulösere Produktionsweise der drei ersten Gotthard-Scheiben, kleinere Schwächen inklusive: ‘Remember It’s Me’ folgt allzu sehr dem Lust & Libido-Geschmachte Whitesnakes, das textlich grenzwertige ‘Yippie Aye Yay’ nervt mit albernem Refrain. Ansonsten packt Gitarrist Leo Leoni wieder die Riffaxt aus, gibt in ‘Fight’, ‘Give Me Real’, ‘Right On’ und ‘I Can’ Vollgas und verneigt sich in der finalen Akustikballade ‘Where Are You’ vor Steve Lee. Mein Respekt!

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