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Attika7 Blood Of My Enemies

Modern Metal, Membran/Sony 13 Songs / 48:26 Min. / 27.07.2012

3.0/ 7
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Foto: Membran/Sony

Das soll sie also sein? Die neue Supergroup des harten Rock? Nun, dann sage ich: „Gute Nacht, schönes Abendland!“. Gut, die Namen der Besetzung haben durchaus Rock’n’Roll-Geschichte auf den breit gebauten Schultern: Zunächst der ehemalige Biohazard-Bassist und -Sänger Evan Seinfeld, der aber bei Attika7 die Gitarre bedient – und natürlich singt. Als weitere bekannte Persönlichkeit sieht man Tony Campos (unter anderem Soulfly, Asesino, Ministry, ehemals Static-X) am Viersaiter. Dazu gesellt sich der zumindest in einschlägigen Kreisen der USA populäre Motorradbauer Rusty Coones, der für den Hauptpart des Songwritings verantwortlich zeichnet und die Lead-Gitarre bedient. Komplettiert wird das Quartett von Dustin Schoenhofer (unter anderem Walls Of Jericho und Bury Your Dead). So weit die Fakten.

Dass man allein mit Namen noch keine guten Songs komponiert, versteht sich von selbst. Und damit sind wir auch schon beim zentralen Problem angelangt: Das Material von BLOOD OF MY ENEMIES (sehr einfallsreicher Titel…) ist allenfalls mittelprächtig. Attika7 setzen auf eine mit etwas Stoner angereicherte Modern Metal/New Rock-Variante von Godsmack. Handwerklich kann man den Herren nichts vorwerfen, lediglich, dass die Kompositionen – trotz aller Bemühungen um Frische und Zeitlosigkeit – einfach obsolet klingen. Dazu diesen aufgesetzten „true American outlaw lifestyle“, und fertig ist der Fremdschämfaktor. Eine gute Nachricht gibt es aber für Attika7: In den USA läuft solche Art von Mucke nach wie vor prächtig.

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